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Von wegen Männerberuf

Noch immer trauen sich nur wenige Schulabgängerinnen ein Ingenieurstudium zu. Dabei sind gerade Frauen für viele Ingenieurberufe die Idealbesetzung. Unternehmen suchen derzeit nämlich vor allem Ingenieure mit den Schwerpunkten Forschung und Entwicklung, Produktion, Vertrieb, öffentlicher Bereich und Datenverarbeitung/Organisation. Schon bei dieser Aufzählung merkst du, dass nicht alle Ingenieurberufe zu hundert Prozent techniklastig sind. Service und Beratung spielen neben der Technik heute die Hauptrolle.

Das Studium

Zunächst lernst du die Grundlagen. Das sind vor allem Mathematik, Mechanik, Thermodynamik, Maschinenelemente/Konstruktionslehre, Werkstoff- und Baustoffkunde, Physik und Elektrotechnik. Fächer, für die du natürlich besondere Vorlieben mitbringen solltest. Später kannst du dich dann über Wahlfächer spezialisieren und dich dabei unter anderem zwischen Fahrzeugtechnik, Anlagenbau, Umwelttechnik, Lichttechnik, Telekommunikation, Geotechnik, Controlling oder Wirtschaftsmathematik entscheiden.

Duales Studium

Je nach Fachrichtung kannst du an privaten Akademien oder Fachhochschulen (und zunehmend auch an Universitäten und Gesamthochschulen) auch ein duales Studium absolvieren. Dabei verbinden sich Ausbildung und erste berufliche Erfahrungen zu einem anwendungs- und praxisorientierten Studium. Bei einigen dieser Studiengänge erhältst du zusätzlich zum Bachelor auch einen Facharbeiterbrief im Sinne einer betrieblichen Ausbildung und hast am Ende zwei Abschlüsse in der Tasche.

Da Ausbildung und Studium aufeinander abgestimmt parallel laufen, kannst du alles, was du im Hörsaal lernst, im Betrieb gleich anwenden und vertiefen. Damit bist du besser als jeder „normale“ Student auf das Berufsleben vorbereitet. Zudem hast du beste Chancen, nach dem dualen Studium von deinem Ausbildungsbetrieb übernommen zu werden. Einarbeitungs- oder Traineephasen entfallen, schließlich kennst du „deinen“ Betrieb und dort kennt man dich und deine Fähigkeiten.

(Stand: 18.06.2014)

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