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Teamfähigkeit und Fremdsprachen

Mit seinen Kollegen gut auszukommen, sei bei Auslandseinsätzen besonders wichtig. Der Grund: Man verbringt sehr viel Zeit miteinander, auch nach Feierabend. „Oft sitzt man dann noch gemütlich zusammen und bespricht den Tag“, erzählt Tobias. Verstehen muss sich Tobias allerdings auch mit den Mitarbeitern vor Ort – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

Um in Angola kommunizieren zu können, lernte er zum Beispiel Portugiesisch. Sein Arbeitgeber bot ihm dafür einen dreiwöchigen Intensivkurs in Portugal an: „Das ging tatsächlich von null auf hundert.“ Nach der Zeit auf der Baustelle habe er sogar eine fünftägige Schulung in der neu erlernten Fremdsprache gehalten.

Neue Kontakte und spannende Projekte
Keine Verständigungsprobleme gab es dagegen in der Schweiz. Dort hatte Tobias mehrere Monate lang die Möglichkeit, ein außergewöhnliches Projekt zu begleiten: Er war an der Inbetriebnahme des Wasserkraftwerks in Rheinfelden beteiligt. Zwar sei auch die dortige Landessprache mitunter schwer zu verstehen, räumt der junge Ingenieur ein. Ein Handy beispielsweise werde auf Schweizerdeutsch als „Natterl“ bezeichnet: „Aber immerhin können sie auch hochdeutsch.“

Während seiner Zeit in der Schweiz habe er auch viele private Kontakte geknüpft: „Jetzt am Wochenende fahre ich wieder hin, um dort Leute zu besuchen.“ Dies sei bei Freundschaften, die er an anderen Einsatzorten geschlossen habe, wegen der weiten Distanzen nicht möglich. Jedoch stehe er mit einigen von ihnen weiterhin über Facebook in Kontakt.

Facebook nutzt Tobias auch, um während seiner langen Abwesenheit mit seinen Freunden zuhause und seiner Familie in Verbindung zu bleiben: „Ich maile und telefoniere viel.“ Vor allem für seine Eltern sei sein neuer Job jedoch eine Umstellung gewesen: „Aber durch die neuen Medien kann man ja gut über Ländergrenzen hinweg in Kontakt bleiben.“

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