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„Sport und Freunde muss man nicht aufgeben“

Elektroingenieure sollten ein technisches Grundverständnis haben.
Elektronik-Ingenieure interessieren sich für Technik.

Aber auch eigene Projekte hat sie schon entwickelt. Gemeinsam mit ihren Kollegen hat Irene für den ersten Teil ihrer Abschlussprüfung  unter anderem ein Bandfördermodell gebaut und programmiert, das Metall- und Kunststoffwürfel sortiert. „Dafür braucht man logische Fähigkeiten und darf nicht über 30 Ecken denken“, betont sie. Das gilt besonders für die Programmierung, die mit den mathematischen Verknüpfungen „und“ sowie „oder“ gelöst wird.

Interesse an Mathematik, Elektrotechnik, Physik und Informatik
Gefragt ist mathematisches Talent auch an der Hochschule. Zu den Stoffgebieten zählen imaginäres und komplexes Rechnen sowie Differenzial-, Integral-, und Vektorrechnen. „Wer nicht gut in Mathe ist, dem ist von Elektrotechnik abzuraten“, warnt Irene. Weitere Fächer sind in den ersten Semestern Grundlagen der Elektrotechnik, Physik und Informatik, später kommen zusätzliche Bereiche wie etwa Regelungstechnik hinzu.

Obwohl sie sehr viel lernt, ist das Studium aus ihrer Sicht aber gut zu bewältigen: „Zeitlich ist das lösbar, private Interessen wie Sport und Freunde muss man nicht aufgeben.“ Der Aufwand sei in etwa vergleichbar mit einem normalen Studium: „Aber bei uns dauert es ein Jahr länger.“

Nach dem Abschluss: Übernahme oder Masterstudium
Wie es nach dem Abschluss weitergehen soll, hat sie jedoch noch nicht entschieden. „Wenn ich von meiner Firma ein gutes Angebot bekomme, bleibe ich.“ Vorstellen kann sich Irene aber auch, ihr Studium zu vertiefen und an ihren Bachelor noch einen Master dranzuhängen. Ihre Eltern und Freunde respektieren ihren Berufswunsch übrigens inzwischen: „Wenn man als Frau im technischen Bereich Erfolg hat, wird aus der Verwunderung plötzlich Bewunderung.“

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