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Praktische Arbeit im Vorderen Orient

Tobias Reich scannt dreidimensional eine unberührte Gruft (Qatna, Syrien) mit einem Terrestrischen Laserscanner. Bild: Marc Steinmetz
3D-Laserscanning ist Teil des technischen Studiums.

Wer sich wie Tobias für den Studiengang Vermessung und Geoinformatik entscheidet, erhält den Zugang zu einem breiten theoretischen und auch praktischen Wissensspektrum. Praktische Übungen, wie sie auch in der späteren Arbeitswelt Anwendung finden, sind ebenso eingeplant wie die Teilnahme an nicht alltäglichen Projekten: Die Nähe zum Institut für Raumbezogene Informations- und Messtechnik (i3mainz) macht’s möglich. So war Tobias als studentische Hilfskraft in der vorlesungsfreien Zeit auf einer archäologischen Ausgrabung im Vorderen Orient (Syrien – Ausgrabungsprojekt „Qatna“) und  hat  dort  die Archäologen im Bereich Messtechnik und Dokumentation beraten und unterstützt.

Nach dem Studium finden die Absolventen hervorragende Berufsaussichten vor. Die meisten finden eine Anstellung in der Industrie (Automobil-, Luftfahrtindustrie oder auch Softwareentwicklung), in der Vermessungs- und Katasterverwaltung oder in einem Ingenieurbüro (beispielsweise bei einem Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur).

Vorpraktikum im Ingenieurbüro

Friedhof Mainz: Tobias scannt mit dem Streifenlichtscanner ein Grabmal auf dem Mainzer Friedhof. Bild: i3mainz
Tobias arbeitet mit Archäologen, Restauratoren, aber auch mit Umweltspezialisten.

Gutes geometrisch-räumliches Verständnis (Mathematik), Teamfähigkeit und selbständiges Arbeiten gelten als wesentliche Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium in Vermessung und Geoinformatik. Sinnvoll ist, immer ein Vorpraktikum in einem Ingenieurbüro oder in relevanten Bereichen zu absolvieren.

Tobias arbeitet inzwischen im Bereich 3D-Vermessung, die in vielen unter-schiedlichen Disziplinen zum Einsatz kommt: „Sehr stark in der Zusammenarbeit mit Archäologen und Restauratoren, bei denen hochwertige und detaillierte 3D-Modelle  den  konventionellen Dokumentationsprozess verändern“, erläutert er. Gefragt sind Spezialisten wie er auch in der industriellen Qualitätsprüfung von Bauteilen (Maßhaltigkeit) und überall da, wo räumliche Daten für Analysen mit Sachdaten kombiniert werden müssen, vor allem im Umweltschutz, Lärmschutz, zur Dokumentation und Planung von Hochspannungstrassen oder Steuerung von Bahnanlagen (Weichen/Weichenheizung).

Was die nahe Zukunft angeht, würde Tobias gerne bei interessanten Projekten weiter am ‚i3mainz‘ mitarbeiten. Aber es stehen ihm auch Wege in Wirtschaft, Industrie und Verwaltung offen. Sein Lieblingsthema hat er stets klar im Blick: „Denkmalpflege und Restauration. Auf dem Gebiet möchte ich langfristig arbeiten.“

Weitere Infos:

www.i3mainz.fh-mainz.de
www.geoinform.fh-mainz.de

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