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Lust am Tüfteln, Forschen und Entwickeln?

Nach dem Masterstudium forscht Songül als Mitarbeiterin am Institut für Raumbezogene Informations- und Messtechnik, i3mainz, im Projekt „TakeIT“ weiter.
Songül schrieb ihre Masterarbeit über "Bin Picking"

Mit einem Bachelor- oder Masterstudium an der Hochschule Mainz stehen euch in Deutschland und ganz Europa viele interessante Tätigkeitsgebiete offen. Songül Polat berichtet euch hier von ihrem Weg in die Welt der Geodäsie.
Ihre Affinität zur Technik hatte sich bei Songül schon recht früh bemerkbar gemacht. Sie erinnert sich noch gerne: „Mit den Konstruktions-Baukastensystemen habe ich relativ spielerisch technische und physikalische Zusammenhänge gelernt.“

Ausgehend von ihren Stärken und Interessen hat sie dann das Studienangebot mehrerer Hochschulen durchforstet und sich letztendlich für den Bachelorstudiengang (B.Sc.) Geodäsie und Geoinformation der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn entschieden. „Durch  die schulische Ausbildung hatte ich bereits gute Informatikkenntnisse. Im Abitur fiel die Wahl meiner Hauptfächer auf Mathematik und Physik. Somit hatte ich die besten Voraussetzungen für diesen Studiengang“, berichtet Songül.

Hohe Affinität zur Informatik

Während des Studiums hat sich bei ihr dann erneut die Affinität zur Informatik herauskristallisiert, so dass sie sich für den weiteren Verlauf ihres Studiums auf die Geoinformatik fokussieren wollte. Die Entscheidung  fiel daher auf den konsekutiven Masterstudiengang (M.Sc.) im Bereich Geoinformatik und Vermessung an der Hochschule Mainz. „Ein wesentlicher Vorteil dieser Wahl war der Bezug zur Praxis“, betont Songül. „Am Institut für Raumbezogene Informations- und Messtechnik, i3mainz, wird den Studierenden die Möglichkeit geboten, als studentische Hilfskraft an den jeweiligen Projekten mitzuarbeiten. So bekommt man bereits während des Studiums einen guten Einblick in die konkrete praktische Umsetzung.

Ein gutes geometrisch-räumliches Verständnis braucht man auch für die Arbeit am Tachymeter.
Geoinformatiker werden auch in Umweltmonitoring und -planung gebraucht

Viel Praxis in kleinen Gruppen

Insgesamt ist der Studiengang sehr  vielseitig und interessant, da er den weiten Bogen spannt von der Ingenieurvermessung/ Messtechnik über Bildverarbeitung/ Photogrammetrie bis zu interdisziplinären Anwendungen in der Archäologie/ Bauforschung. Zusätzlich zu den Vorlesungen finden ebenso viele Übungen und Praktika in relativ kleinen, gut betreuten Gruppen statt. Danach ist klar, wie raumbezogene Informationen erfasst, analysiert und visualisiert werden. So haben die Studierenden die Möglichkeit, das erlernte theoretische Wissen in die Praxis umzusetzen und es auch wirklich anzuwenden. Ein weiterer wesentlicher Vorteil sind die guten und wirklich sehr vielfältigen Berufsaussichten. Ob Automobil- oder Luftfahrtindustrie, Ingenieurbüro oder Vermessungs- und Katasterwesen, nach einem abgeschlossenen Studium ist man definitiv gefragt.“

Anforderungen

Wer sich für den Studiengang entscheidet, sollte Interesse an naturwissenschaftlichen Themen haben. Dazu Songül: „Man muss kein Ass in Mathematik sein, sollte aber ein gutes geometrisch-räumliches Verständnis besitzen. Auch sind Teamfähigkeit, selbstständiges Arbeiten und technisches Interesse von Vorteil.“

Das Projekt, an dem Songül aktuell arbeitet, bedient sich optischer Technologien und soll einen Beitrag zur Lösung eines zentralen Problems der Automatisierungstechnik leisten. Dabei geht es im Wesentlichen darum, einen Roboter dazu zu befähigen, ungeordnet in einem Behälter liegende Objekte zu erkennen, diese zu entnehmen und anschließend geordnet abzulegen. Dazu ist es notwendig, konzeptionelle, strukturelle und technologische Voraussetzungen zu schaffen. „Mein Aufgabenbereich“, beschreibt Songül, „umfasst die Entwicklung und Implementierung von Algorithmen, die zur Lösung des Problems beitragen sollen.“

Weitere Bereiche in denen die Geoinformatik gefordert ist: überall, wo raumbezogene Daten für Analysen mit Sachdaten kombiniert werden müssen. Umweltmonitoring und Umweltplanung, Aufbau von Informationsdiensten (etwa im Tourismus), Software-Entwicklung (beispielsweise zur Steuerung von Bahnanlagen (Weichen/Weichenheizung) sowie in Forschung und Lehre.

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Weitere Infos

Mehr zum Bachelor- und Masterstudium der Geoinformatik und Vermessung an der Hochschule Mainz kannst du auf der Seite des i3mainz nachlesen:

www.i3mainz.hs-mainz.de
gi.hs-mainz.de