Anmelden: Deine Vorteile
  • Persönliche Stellensuche
  • Magazin kostenlos bestellen
Jetzt anmelden
 

Arbeiten mit der 3. Dimension

Tobias Reich führt mit dem Tachymeter Vermessungen auf der Ausgrabung in Qatna, Syrien, durch. Bild: i3mainz
Tobias beriet und unterstützte die Archäologen im Bereich Messtechnik.

Tobias Reich studierte Geoinformatik und Vermessung an der Hochschule Mainz

Nach dem Abschluss der Mittleren Reife an der Realschule hat Tobias Reich erst einmal eine Ausbildung zum Facharbeiter IT-Systemelektronik absolviert. Danach wurde für ihn sehr schnell deutlich: „Ich will noch studieren!“ Das große Interesse am 2D/3D Bereich, speziell der virtuellen Animation, hatte ihn motiviert, sich Fachwissen im Master-Studiengang Geoinformatik und Vermessung an der Hochschule Mainz anzueignen. Inzwischen arbeitet er als Mitarbeiter am Institut für Raumbezogene Informations- und Messtechnik der Hochschule Mainz, dem i3mainz.

Durch 3D-Animation veranschaulichen

Tobias‘ Stärken lagen schon immer eher im technischen Bereich: „Mit Geoinformatik und Vermessung im weitesten Sinne bin ich durch die Vorliebe, am Computer 3D-Animationen und Szenen zu erzeugen, in Kontakt gekommen. Die Veranschaulichung durch 3D-Animationen bei historischen Dokumentationen im Fernsehen hat mich schon immer begeistert. Außerdem habe ich in der Ausbildung einiges über die Vermessung und geometrische Dokumentation von Telekommunikationsleitungen und -anlagen gelernt. Ehrlich gesagt fand ich diese Tätigkeit wesentlich interessanter als das Alltagsgeschäft eines Systemelektronikers.“

Diplomarbeiten machten neugierig


Tobias wollte etwas studieren, was eher im Bereich Technik angesiedelt ist:  „Nach  längeren Überlegungen und Teilnahmen an Informationsveranstaltungen verschiedener Fachhochschulen bin ich zum Schluss gekommen, dass es auf keinen Fall ein Elektrotechnikstudium sein soll.“ Der Entschluss zur  Fachrichtung Vermessung und Geoinformatik basierte dann auf den Erfahrungen aus Tobias‘ Ausbildung. „Für ein Studium des Vermessungswesens in Dessau haben mich konkret einige Diplomarbeiten,  die ausgestellt waren, bewogen. Die Inhalte beschäftigten sich mit der 3D-Vermessung verschiedener Objekte wie historische Bauwerke, Denkmäler und Parkanlagen, wobei Hightech wie etwa 3D-Laserscanning zum Einsatz kam“, schildert Tobias begeistert.

Start in Dessau, Finale in Mainz

Für den konsekutiven Masterstudiengang in Mainz, den Tobias nach dem Bachelor in Dessau startete, waren dann gleich mehrere Faktoren ausschlaggebend: „In Dessau wurde ausschließlich ein Master im Bereich Geoinformatik angeboten, was ein Problem darstellte, da meine Interessen eher im vermessungstechnischen Bereich liegen und meine Praktika auch auf diesen Bereich ausgerichtet waren. Da es in Mainz einen kombinierten Masterstudiengang in Vermessung und Geoinformatik gibt, in dem man sich modular auf eines der beiden Fachrichtungen spezialisieren kann, habe ich schlussendlich diesen Studiengang gewählt“, begründet Tobias seine Wahl für die FH Mainz. Darüber hinaus begeisterte ihn das renommierte Forschungsinstitut „i3mainz“ der FH Mainz, das über ein breites Angebot von raumbezogenen Mess- und  Informationstechniken verfügt und nach Abschluss des Studium als Mitarbeiter zu arbeiten oder eine Abschlussarbeit zu schreiben.

Praktische Arbeit im Vorderen Orient

zurück zu "Studium"

 
Suche
 

Lust am Tüfteln, Forschen und Entwickeln?

Songüls Masterarbeit hatte das Thema "Bin Picking"

Die Kombination aus Geoinformatik und Geodäsie eröffnet viele hochaktuelle Jobmöglichkeiten, die weit über das Vermessen von Grund und Boden hinausgehen. Songül Polat hat den Bachelor und Master absolviert und erzählt uns hier von ihren Erfahrungen.