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Regionalen Bedarf an Fachkräften decken

Täuschend echt wirken die Entwürfe der Studierenden.
Algorithmisches Entwerfen - das computergestützte Berechnen, Darstellen und Fertigen ist ein wesentlicher Aspekt des Masterstudiengangs E2D.
Modelle entstehen am Computer.

Die Fakultät für Architektur und Bauwesen der Hochschule Augsburg blickt zurück auf eine lange Tradition in der Vermittlung grundlegender anwendungsbezogener und konzeptioneller Fähigkeiten. „Durch den Studiengang Energieeffizientes Planen und Bauen E2D wird jetzt der Bedarf der regionalen und überregionalen Wirtschaft an qualifizierten technisch ausgebildeten Ingenieuren gedeckt“, freut sich Prof. Bauer über die glänzenden Berufsaussichten der Absolventen.

Das Anforderungsprofil an Architekten und Ingenieure hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten grundlegend erweitert. Die heute im Bau eingesetzten Techniken erfordern ein fundiertes technisches Wissen, über unter anderem bauphysikalische, klimatechnische Prozesse im Gebäude, dass diese durch den Architekten oder reinen „Fachingenieur“ nicht mehr abgedeckt werden können. Schon heute zeichnet sich dies durch ein Spezialisierung vieler Architekten oder Ingenieurbüros hin zu gleichen Projekttypen wie zum Beispiel nur Schulen oder Krankenhäuser wider. Insbesondere an der Schnittstelle zwischen Architektur und Technik plant und vermittelt  der Bachelor-Studiengang E2D.

Sieben Semester Vollzeitstudium

Der Bachelorstudiengang Energieeffizientes Planen und Bauen wird als Vollzeitstudium mit einer Regelstudienzeit von sieben Semestern angeboten.

Vor Beginn des Studiums ist ein Grundpraktikum im Umfang von 12 Wochen abzuleisten.Die Studierenden haben alternativ die Möglichkeit, dieses Grundpraktikum bis zum Ende des vierten Studiensemesters in den vorlesungsfreien Zeiten abzuleisten, wobei die einzelnen Praktikumsabschnitte mindestens drei Wochen umfassen sollten.

Die ersten beiden Studiensemester stellen eine Grundlagen- und Orientierungsphase dar. Darin werden die für die nachfolgende Vertiefungsphase erforderlichen Grundlagenfächer aus den Bereichen Architektur, Tragwerksplanung, Gebäudetechnik und Bauphysik gelehrt. Anhand erster Projektaufgaben üben die Studierenden die praktische und planerische Anwendung des vermittelten Wissens.

Im dritten und vierten Semester findet eine Vertiefung des Grundlagenwissens statt. Dabei werden zunehmend anwendungsorientierte und für das energieeffiziente Planen typische Fragestellungen bearbeitet. Besonders in den Projektmodulen wird praxisnah gearbeitet.

Das fünfte Studiensemester ist als Praxissemester vorgesehen und umfasst eine praktische Tätigkeit im Umfang von 20 Wochen einschließlich des praxisbegleitenden Unterrichts. Dieser praxisbegleitende Unterricht wird in Form von zwei Wochen Blockunterricht abgehalten.

Im sechsten und siebten Studiensemester werden die bisher erworbenen Kenntnisse und praktischen Fähigkeiten aus dem Bereich des energieeffizienten Planen und Bauens weiter vertieft. Durch die Belegung von Wahlpflichtfächern sind in dieser Studienphase individuelle Vertiefungsmöglichkeiten gegeben.

Die Bachelorarbeit bildet im siebten Semester den zentralen Bereich der studentischen Arbeit. Dazu noch einmal Prof. Bauer: „Mit dieser das Studium abschließenden Arbeit sollen die Studierenden zeigen, dass sie eine Aufgabenstellung leichter bis mittlerer Schwierigkeit aus dem Bereich der energieeffizienten Planung selbständig bearbeiten können.“

Masterstudiengang: forschend für die Zukunft

Der wissenschaftliche Umgang mit Architektur ist zentraler Bestandteil des Masterstudiengangs Energie Effizienz Design E2D. Hier entwickeln und forschen Studenten in der energieeffizienten Innenarchitektur für neue Konzepte.

(Stand: 18.02.2014)

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