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„Bier brauen ist wie Kochen!“

Malz, Wasser, Hopfen und Hefe sind die vier Grundbestandteile von Bier.

In der Versuchsbrauerei der Uni braute Alexander sogar selbst Bier, um zu erfahren, wie der Brauprozess in der Praxis funktioniert. „Das ist ein bisschen wie Kochen: Man schaut einfach, was man im Kühlschrank hat“, lacht er. „Ich überlege, was habe ich für eine Malzsorte und was muss ich an Wasser, Hopfen und Hefe zugeben, um ein bestimmtes Bier zu brauen.“ Bei dunklem Bier nehme man dunkles Malz, und für herbes Pils benutze man mehr Bitterhopfen und gebe dann noch Aromahopfen hinzu, um eine fruchtige Note zu bekommen: „Das Pils soll ja nicht nur kratzig und bitter schmecken.“

Der Anlagenbau ist hochkomplex

Wer sich allerdings entschließe, Brauwesen und Getränketechnologie zu studieren, müsse sich von der Vorstellung verabschieden, später einmal selbst in der Brauerei zu stehen, sagt der 24-Jährige. „Selbst sehr große Brauereien können es sich einfach nicht leisten, mehr als eine Hand voll Brauingenieure zu beschäftigen. Die meisten Absolventen kommen deshalb in der Zulieferindustrie, wie dem Anlagenbau unter.“ Die Bierzubereitung in den Anlagen ist jedoch ein computergesteuerter Prozess, den die Ingenieure immer weiter zu verbessern versuchen.

Doch auch das findet Alexander spannend. Zum Beispiel beschäftigt er sich damit, wie man eine Anlage so konzipiert, dass sie ideal zu reinigen ist. Hier gelte es vor allem, darauf zu achten, dass die Gefäße und Leitungen keine Ablagerungen zulassen, erklärt er. Denn in geschlossenen Systemen sind nur Maschinen für die Sauberkeit im Braukessel verantwortlich.

Was er nach seinem Studium machen will, weiß er aber noch nicht genau. Wie in der Schule sind auch seine Interessen im Studium vielfältig angelegt. An Möglichkeiten mangelt es ihm daher nicht.

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