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Cornelia Winkler* wird Kriminalpolizistin

Wusstest du, dass Kriminalpolizisten keine Uniform tragen müssen?

Cornelia Winkler ist angehende Polizistin im sogenannten Laufbahnabschnitt  2 (ehemals gehobener Dienst) bei der Kriminalpolizei Hamburg. Die 22-Jährige wollte schon seit ihrer Kindheit nichts anderes werden: „Wenn ich mit meinem Bruder gespielt habe, war ich immer die Polizistin!“ Viele Jahre später, mit 18, war ihr Berufswunsch unverändert. Als waschechte Hamburgerin hat sie sich nur in der Hansestadt beworben: „Da habe ich schon ganz schön hoch gepokert und war dann doppelt froh, dass es auf Anhieb mit der Bewerbung bei der Polizei Hamburg geklappt hat!“

Wie im „Tatort“?
Man denke zwar, man wisse viel über die Kriminalpolizei aus dem „Tatort“, aber was tatsächlich im Polizeialltag passiere, davon habe man keine Ahnung, erzählt die angehende Polizistin. Tatsächlich bestehe der Alltag eines Kripobeamten sehr viel aus Ermittlungstätigkeiten und Schreibarbeit, es müsse nach jedem Einsatz dokumentiert werden, was passiert sei, erklärt sie. Cornelia ist im vierten Semester ihres dualen Studiengangs Polizei an der Hochschule der Polizei Hamburg (HdP). Weil sie sich noch nicht sicher war, ob sie eine Ausbildung oder ein Studium bei der Polizei machen möchte, hat sie sich einfach auf beide beide Laufbahnen, Laufbahnabschnitt 1 (ehemals mittlerer Dienst) und Laufbahnabschnitt 2 (ehemals  gehobener Dienst ) beworben. Der Einstellungstest sei machbar gewesen, sagt die 22-Jährige.

Größtes Problem beim Einstellungstest war Deutsch
„Es haben sich alle auf den Sporttest vorbereitet, aber allein 24 Bewerber fielen beim Deutschtest durch, bei dem man ein Diktat und einen Polizeibericht anhand einer Bildergeschichte schreiben sollte,“ erzählt Cornelia, für die Kommasetzung und Grammatik kein Problem darstellte. Nur diejenigen, die den Deutschtest auch schafften, wurden zum Sporttest zugelassen, erklärt sie.

Die fünf Testteile  hätte sie sich vorher auf der Internetseite der Polizei Hamburg angesehen, so könne man sich darauf auch gut vorbereiten. Im Sporttest müsse man zum Beispiel Klimmzüge machen, sprinten und seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Der Test lief für Cornelia zwar gut, aber sie meint: „Ich hätte schneller sein können, aber ich war natürlich den ganzen Tag über total nervös! Allzu untrainiert solle man nicht in den Sporttest  gehen, aber Schwächen in einer Sportart könne man in Ausnahmefällen ausgleichen“, erklärt die 22-Jährige.

Das klassische Vorstellungsgespräch gehört auch zum Einstellungstest
Nach dem Sport- und Deutschtest folge das Vorstellungsgespräch, in dem Cornelia für den Laufbahnabschnitt 2 zusätzlich vor einer Jury von vier Prüfern bestehen musste. „Neben typischen Bewerbungsfragen müsse man auch seine persönliche Einstellung zum Polizeiberuf unter Beweis stellen“, erklärt die 22-Jährige: „Eine Frage war zum Beispiel, ob man auf jemand schießen könnte.“ Cornelia hat am Ende die Zusagen für beide Stellen in der Tasche; für das Studium und die Ausbildung. Sie habe sich für das Studium wegen der schnelleren  Aufstiegsmöglichkeiten entschieden, erklärt sie.

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* Name von der Redaktion geändert

 
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