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Schreibaufwand und Verwaltungsaufgaben

Insgesamt muss Maximilian acht Wochenstunden halten und diese auch jeweils für den Seminarleiter dokumentieren, im kommenden Jahr werden es fünfzehn sein. In mehrseitigen, grafischen Übersichten zu zeigen, was die Schüler lernen sollen und wie er den Stoff vermitteln will, gehört mit zu seiner Arbeit: „Es ist viel Schreibaufwand dabei.“ Auch einiges an Verwaltungsaufgaben muss er erledigen. Erteilt er etwa einen Verweis, muss dieser dreimal kopiert und abgeheftet werden.

Obwohl er „immer noch am Rudern“ sei, mache ihm die Arbeit mit den Kindern jedoch Spaß. Zudem hält er den Stress, dem er zeitweise ausgesetzt ist, für sinnvoll: „Im Referendariat lernt man, wie Unterrichten funktioniert.“ Allerdings räumt auch er ein: „Sein Studium kann man leider vergessen.“ Fachlich sei Abiturwissen völlig ausreichend, um an der Hauptschule unterrichten zu können. Die Inhalte, die an der Universität vermittelt würden, seien in der Praxis nicht gefragt: „Das ist lediglich die Legitimation, dass man sich wissenschaftlich mit einem Thema auseinandersetzen kann.“ Jedoch seien von diesem Problem keineswegs nur Lehrer betroffen – in den meisten Berufen werde das Fachwissen, das man sich an der Hochschule aneigne, nicht gebraucht: „Bei uns ist es eben genauso, wie in jedem anderen Job auch.“

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