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Fatale Fehlentscheidungen

Nicht immer haben Lehramtsstudenten bei ihren Praktika an der Schule die Möglichkeit, ausreichend Erfahrungen im Unterrichten zu sammeln, kritisiert Julia Brinkmann.
Julia studiert Englisch, Philosophie, Ethik und Sozialkunde auf Lehramt Gymnasium

Ob man sich als Lehrer eignet, kann man allerdings während des Studiums nicht zwangsläufig feststellen. Dies sei „fatal“, mahnt Julia: „Oft wählen Abiturienten einfach die Fächer, in denen sie schon in der Schule gut waren und studieren das dann auf Lehramt.“ Mindestens so wichtig wie die fachliche Qualifikation sei in diesem Beruf jedoch die Persönlichkeit. Diese könne an der Universität aber nicht getestet werden.

Doch wie merkt man rechtzeitig, ob die Arbeit an der Schule das Richtige für einen ist? „Ich hatte Glück“, sagt Julia. Weil ihre Eltern beide Lehrer seien, habe sie sich schon früh ein Bild von dem Beruf machen können: „Ich wusste immer, dass man als Lehrer nicht die ganzen Ferien frei hat und oft lange an Korrekturen sitzt.“ Zudem habe sie das Thema ausführlich mit ihren Eltern besprochen. Wer diese Möglichkeit nicht habe, müsse auf seine Selbstreflektion bauen. „Wer bei dem Gedanken, vor 30 pubertierenden 15-Jährigen zu stehen, Panik bekommt, sollte die Finger vom Lehramtsstudium lassen“, mahnt sie. Wichtig sei außerdem vor allem, sich in andere hineinversetzen zu können und zu wollen, ergänzt Tobias.

Bushido statt Mediävistik

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