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Kunst mal gar nicht abgehoben

Bianca Vongehr studiert Musikproduktion, Tontechnik und Komposition an der HDKP Berlin

Wie kreative Köpfe ihre Talente zum Beruf machen
Wer eine künstlerische Ader hat, muss nicht brotlos bleiben. Um seine Talente in den Bereichen Musik oder Wort und Bild zu Geld machen zu können, ist aber eine gute Ausbildung nötig. Über ein Studium an der Hochschule für populäre Künste (HDPK) in Berlin versuchen Bianca Vongehr, Alexandra Schöne und Mattis Gutsche, aus ihrer Berufung einen Beruf zu machen.

„Ich wollte schon immer Sängerin werden“, sagt Bianca. Sie singt seit sie neun Jahre alt ist in Bands. Allerdings ist der 20-Jährigen klar: „Die Berufsaussichten sind in diesem Job nicht so toll.“ In ihrem Studium „Musikproduktion“ ist Gesang zwar nun ihr Hauptfach. Unterrichtet wird sie aber unter anderem auch in Studiopraxis und im Komponieren. Eine breit angelegte Ausbildung erschien ihr sicherer: „Sollte ich als Sängerin nichts finden, kann ich dann auch etwas anderes machen.“

Über den Tellerrand hinaus
Doch über den Tellerrand hinauszuschauen hat aus ihrer Sicht noch einen weiteren Vorteil: „Man lernt seine eigenen Stärken und Schwächen kennen.“ Von Anfang an habe sie außerdem von der Erfahrung der Dozenten profitiert, die ihre Berufe in der Kreativbranche neben der Lehrtätigkeit weiterhin ausüben: „Sie wissen genau, was gerade abgeht im Business und halten einen auf dem Laufenden.“

Lieber im Hintergrund

 
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