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Zur Zahnfee werden: Was dich bei einem Zahnmedizin-Studium erwartet


Vielen Leuten beschehrt ein Besuch beim Zahnarzt ein mulmiges Gefühl im Magen oder bibbernde Knie. Wenn du dir deine Zukunft auf der anderen Seite des Behandlungsstuhls vorstellen kannst und Menschen diese Angst nehmen möchtest, bist du hier genau richtig. Wir zeigen dir, was dich bei einem Zahnmedizin-Studium erwartet.

Aufbau des Studiums


In der Regel dauert das Studium mindestens zehn Semester und ist in einen vorklinischen und einen klinischen Studienabschnitt mit je fünf Semestern aufgeteilt. Welche Kurse dich genau erwarten, ist von Uni zu Uni unterschiedlich.
So oder so kommt erst einmal eine geballte Ladung Naturwissenschaft auf dich zu: Auf deinem Stundenplan stehen Fächer wie Physik, Chemie und Biologie, später auch Anatomie, Physiologie usw. Dein Wissen wird am Ende des Vorklinikums in einer großen Staatsprüfung abgefragt, dem Physikum.

Du möchtest auf der anderen Seite des Behandlungsstuhls sitzen?
Viele Menschen fürchten sich vorm Zahnarzt.

Nach der vorklinischen Studienphase und dem Bestehen des Physikums erwartet dich das Klinikum: Hier steht die Arbeit am Patienten im Vordergrund. Während dir weiterhin in Kursen theoretisches Wissen vermittelt wird, z.B. zu Hygiene und der Abtötung von Keimen, kannst du bereits in sogenannten "Phantomkursen" an Kunststoff- oder Echtzähnen eines Phantom-Patienten erste praktische Erfahrungen sammeln. Außerdem übst du und deine Kommilitonen gegenseitig das Spritzen. Ab dem 7. Semester darfst du dann endlich "echte" Patienten behandeln - natürlich nur unter Anleitung eines erfahrenen Zahnarztes. So entwickelst du Routine und wirst schneller.

Welche Voraussetzungen musst du erfüllen?


Um Zahnmedizin studieren zu können, brauchst du zunächst die Allgemeine oder Fachgebundene Hochschulreife und sehr gute Abinoten. Außerdem solltest du in den naturwissenschaftlichen Fächern fit sein, vor allem Biologie und Chemie stehen während des Studiums nämlich im Mittelpunkt.

Auch den Kontakt zu Menschen darfst du nicht scheuen: Viele Patienten fürchten sich vorm Zahnarzt, du musst in solchen Situationen wissen, wie du sie beruhigen kannst und die Motivation mitbringen, ihnen zu helfen.
Da das Studium einen sehr hohen Arbeitsaufwand mit sich bringt, sind auch eine große Portion Disziplin und starke Nerven notwendig.

Berufliche Aussichten


Der Stress im Studium zahlt sich jedoch irgendwann aus: Nach erfolgreichem Abschluss kannst du einen Antrag auf Approbation stellen. Das heißt, dass du staatlich zugelassen bist und als Zahnarzt arbeiten darfst. Ob du dann ganz klassisch in einer Praxis arbeitest oder deine Zukunft in Pflegeheimen, beim Militär oder in der Pharmaindustrie siehst: deine beruflichen Möglichkeiten sind vielseitig.

Auch das Einstiegsgehalt von Assistenzzahnärzten ist nicht zu verachten: Du verdienst in den ersten 2 Jahren deiner beruflichen Karriere in der Regel zwischen 2.000 und 2.500 Euro brutto im Monat.

Quelle: www.zahniportal.de

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