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Chefscout beim FC Bayern München


Timon Pauls studiert Sport-Ökonomie und ist nebenbei Jugend-Chefscout beim FC-Bayern München.
Timon Pauls vom FC Bayern München

Der angehende Sportökonom Timon Pauls (23) ist zum Jugend-Chefscout beim deutschen Rekordmeister aufgestiegen


Seit 2010 arbeitet Timon Pauls beim FC Bayern, fand dort seinen Ausbildungsplatz im Rahmen seines dualen Bachelor-Studiums an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement. Als Chefscout der Jugend ist er seit Februar 2016 verantwortlich für das Scouting von Kindern und Jugendlichen speziell bis 15 Jahre bis hin zur U23.

Mit 14 Jahren Co-Trainer beim Traditionsverein

Timon Pauls wurde schon mit 14 Jahren Co-Trainer einer Jugendmannschaft und begann früh, Trainerfortbildungen zu besuchen. „Die großen Talente, die vielleicht die Stars von Morgen sein können, zu trainieren und zu sichten hatte es mir auf Anhieb angetan.“ In der Folge bewarb er sich erfolgreich beim TSV 1860 München.

„Ich war bei der jüngsten Mannschaft als Co-Trainer aktiv. Hier durfte ich nach Talenten im Kreis München Ausschau halten.“ 2010 wurde der Kontakt zu Ex-Nationalspieler Michael Tarnat intensiver, den er vor seiner Zeit bei 1860 München bei einem Jugendturnier kennengelernt hatte. Dieser arbeitete nach seiner Fußballerkarriere beim FC Bayern München, wurde dort Sportlicher Leiter des „Junior Teams“, was die U9 bis U23 und die Amateure umfasst. Im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres gelang Timon Pauls im September 2010 der Einstieg beim FCB. 2012 begann er ein Vollzeitstudium in Betriebswirtschaftslehre und arbeitete weiter in Vollzeit beim Verein. „Das wurde mir auf die Dauer zu viel. Vormittags saß ich in Vorlesungen und abends habe ich das im Verein nachgearbeitet, wozu ich tagsüber nicht gekommen bin.“

Timon (re.) bei der täglichen Trainingseinheit an der Säbener Straße in München.
Timon Pauls beim Training beim FC Bayern

FCB als Ausbildungsbetrieb der Deutschen Hochschule

Eine bessere Lösung fand er im dualen „Bachelor of Arts“ Sportökonomie an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement. Er besteht aus einem Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen an bundesweiten Studienzentren, u.a. in München, und einer betrieblichen Ausbildung. „Ich habe mir die Inhalte angeschaut und war begeistert. Ein guter Mix aus Trainings- und Wirtschaftswissenschaften, die sich auf den Sportbereich beziehen.

Gerade die Kombination aus einer Ausbildungund Fernlernen mit Präsenzunterricht hat mir sehr zugesagt.“ So wurde der FCB einer von über 3.700 Ausbildungsbetrieben der Deutschen Hochschule. „Dabei musste ich nur kurze Überzeugungsarbeit leisten und aufzeigen, wie gut ein solches Studium gerade für wirtschaftlich agierende Vereine passt.“

Kontinuierlich mehr Verantwortung übernehmen

„Seitdem habe ich kontinuierlich von Jahr zu Jahr mehr Aufgaben im Verein übernehmen dürfen.“ Anfang 2015 wurde er Sportlicher Leiter im Grundlagenbereich und verantwortete unter anderem Trainereinstellungen, führte Mitarbeitergespräche und verwaltete Scouts. Seit Februar 2016 ist er neuer Chefscout im Juniorenbereich.

Diese Chance ergab sich wieder durch die Personalie Michael Tarnat, der den FC Bayern verließ. Danach liefen vereinsinterne Gespräche über die Nachfolge im Nachwuchsbereich. Es war ein Anruf von Uli Hoeneß, der ihn fragte, ob er sich das neue Aufgabengebiet zutraue. Der Sportökonomie-Studierende bejahte. Seine Arbeit hat die Vereinsspitze überzeugt! Viele seiner Kompetenzen sammelte er während der Präsenzphasen seines dualen Bachelor-Studiums der Sportökonomie. „Gerade Inhalte aus Modulen, wie Sport- und Vereinsrecht, Sportanlagen-, Sportstättenmanagement oder Sportmanagement wende ich regelmäßig in meiner täglichen Arbeit an.“

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