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Praxis und Theorie ergänzen sich

Yannick vor dem Eingang der Praxis, in der er den praktischen Teil seines Studiums absolviert
Ein duales Studium bringt viel Praxiserfahrung mit sich
Gesundheitsmanager müssen auch selbst fit sein
Foto: dhfpg.de

Die Studieninhalte sind vielseitig: beispielsweise stehen Trainingslehre, Ernährungsberatung, Marketing und BWL auf dem Stundenplan. Besonders schätzt Yannick, dass er Wissen aus dem Studium im Ausbildungsbetrieb direkt anwenden könne und umgekehrt: „Gerade zu Beginn des Studiums hat man im Unterricht auch mal Aha-Erlebnisse und denkt: „Ach, so war das neulich bei der Arbeit gemeint!“

In seinem Ausbildungsbetrieb arbeitet Yannick im Bereich der ambulanten Rehabilitation  und in der Sturzprophylaxe: „Die Trainingsplanung ist sehr individuell, denn jeder Patient ist anders – das ist sehr kurzweilig“, erzählt Yannick begeistert. Wenn der Weg A nicht funktioniere, müsse man eben umdenken. Dabei unterstütze sich das Team gegenseitig: „Man ergänzt sich untereinander mit dem ganz unterschiedlichen Fachwissen, das die einzelnen Kollegen mitbringen, das ist sehr spannend!“

Reha ist für alle da

In Yannicks Praxis trainieren sowohl Profisportler als auch Nicht-Sportler in den Geräte- und Krafträumen: „Patienten finden das toll, zusammen mit den Sportlern zu trainieren! Das ist eine super Atmosphäre“, schwärmt der 27-Jährige. Bei allen Patienten sei es wichtig, immer wieder zu motivieren. Auch bei langwierigen Verletzungen gilt es, nie die Geduld zu verlieren. „Man sollte nicht zu lange denselben Trainingsplan machen“, weiß Yannick. Das Wichtigste sei, herauszufinden, was der Patient in der Reha erreichen will. Bei all dem brauche man viel Gefühl für Menschen.

Enge Verzahnung von Theorie und Praxis

Neben der direkten Arbeit mit den Patienten ist Yannick in seinem Ausbildungsbetrieb auch in der innerbetrieblichen Verwaltung eingesetzt: „Ich vergebe Termine, schreibe Rechnungen und bearbeite die Abrechnung mit den Krankenkassen.“ Hier kann er aus dem Studium vor allem BWL und Qualitätsmanagement brauchen, aber auch Vertrieb- und Marketingwissen, wenn es um Fragen wie diese geht: „Wie telefoniere ich richtig?“

Vor einiger Zeit musste Yannick selbst zur Reha, denn beim Fußballspielen erlitt der Freizeitsportler einen Muskelfaserriss im Hüftbeuger: „Da habe ich am eigenen Leib erfahren, dass der Körper lange braucht, um sich wieder an die Normalität zu gewöhnen. Nach vier Wochen erst konnte ich mit dem Lauftraining beginnen, denn die verletzte Struktur musste zunächst heilen.“ Heute ist er wieder ganz der Alte und hat die Verletzung, so schmerzhaft sie auch war, auch zu schätzen gelernt: „Es war eine interessante Erfahrung und hat mir geholfen, mich besser in meine Patienten einzufühlen“, meint Yannick.

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(Stand: 07.06.2013)

 
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