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Menschen von Schmerzen befreien

Claudia erklärt den Kunden im Fitnessstudio genau, wie sie trainieren müssen.

Menschen von Schmerzen befreien zu können gebe ihr ein gutes Gefühl, sagt die Studentin. Ins Fitnessstudio kämen zum Beispiel Kunden mit Bandscheibenvorfällen, Bluthochdruck oder Diabetes. Durch ihre Tätigkeit erfahre sie viel über diese Krankheiten. Aber auch beim Abnehmen zu helfen bereite ihr Freude, vor allem, wenn Erfolge erzielt würden.

Beteiligt ist sie außerdem an Marketingaktionen und erhält Einblicke in den betriebswirtschaftlichen Bereich eines Fitnessstudios: „Ich erfahre zum Beispiel, wie sich unsere Mitgliederzahlen in Zukunft entwickeln sollen.“

Wikipedia reicht nicht
BWL nimmt auch einen großen Teil ihres Studiums ein. Weitere Fächer sind unter anderem medizinische Grundlagen, Ernährung und Marketing. Außerhalb der Lehrveranstaltungen, die alle ein bis zwei Monate für drei bis vier Tage an der Hochschule stattfinden, erarbeitet sie sich den Lernstoff selbstständig anhand von Materialien, die sie zugeschickt bekommt. „Wir können die Dozenten aber jederzeit anrufen“, räumt sie ein.

Gelernt wird an der Hochschule allerdings anders als am Gymnasium: „Hier geht es um wissenschaftliches Arbeiten.“ Die Studenten müssen recherchieren, Quellen auf ihre Glaubwürdigkeit hin überprüfen und alles anschließend richtig belegen: „Einfach mal in Wikipedia nachzuschauen reicht nicht.“ Einer ihrer Prüfungsaufgaben sei etwa gewesen, einen fundierten Trainingsplan mit biometrischen Daten zu erstellen: „Wir mussten alles ganz genau begründen, da sitzt man lange in Bibliotheken.“ Insgesamt sei der Stoff jedoch gut zu bewältigen und sie erhalte viel Unterstützung von ihrer Hochschule. Nach ihrem Abschluss wolle sie zunächst ein Praktikum im Ausland machen. Auch dabei hilft die Einrichtung ihren Studenten und vermittelt Kontakte zu Betrieben.

Ja zur Pizza!

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