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Studieren auf der grünen Wiese: Geheimtipp "Kleinstadt-Unis"

Viele Studienanfänger lockt es in Metropolregionen. Renommierte Unis und ein großes Freizeit- und Partyangebot versprechen ein spannendes Studentenleben. Die Nachteile: knapper Wohnraum, hohe Lebenshaltungskosten und oft überfüllte Hörsäle. Was viele nicht wissen: Abseits von Berlin, Köln, München und Co. gibt es auch in Kleinstädten Universitäten mit exzellentem Ruf. Sie bestechen durch kurze Wege, kleine Seminare und engen Kontakt zu den Lehrkräften. Ein paar Kleinstadt-Unis stellen wir hier vor.

Wer in Greifswald studiert, hat die Ostsee direkt vor der Haustür.
Foto: Universität Greifswald/Jan Meßerschmidt

Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald


Nach der Uni ans Meer fahren und die Sonne genießen? In Greifswald geht das. Wälder, Parks und offene Landschaften laden zu Spaziergängen und Radtouren ein. Frischluftfanatiker sind hier also gut aufgehoben. Das Studienangebot der Ernst-Moritz-Arndt-Universität umfasst rund 50 Studiengänge in den Bereichen Theologie, Geisteswissenschaften, Rechts- und Wirtschaftslehre, Naturwissenschaften und Medizin. In Rankings belegt die Uni Greifswald regelmäßig vordere Plätze. Vor allem Germanistik- und Anglistik-Studenten vergaben im CHE-Ranking der ZEIT (Centrum für Hochschulentwicklung) Spitzennoten.

Gut zu wissen: Greifswald zählt zu den jüngsten Städten in Ostdeutschland. Ein Viertel der 60.000 Einwohner ist zwischen 18 und 30 Jahren alt. 11.400 von ihnen sind Studenten.

www.uni-greifswald.de

Technische Studiengänge sind Schwerpunkt an der TU Clausthal.
Foto: TU Clausthal

Technische Universität Clausthal


Persönliche Atmosphäre und praxisnahe Lehrbedingungen genießen rund 4.600 Studierende an der TU Clausthal. Kernkompetenzen sind Natur- und Materialwissenschaften, Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Energie und Rohstoffe in Verbindung mit Mathematik, Informatik und Wirtschaftswissenschaften. Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen wurden im CHE-Ranking zuletzt mit Bestnoten für die gesamte Studiensituation bewertet.

Der Standort, Clausthal-Zellerfeld, liegt im Harz und hat 14.500 Einwohner. Anders als in Großstädten, ist hier genügend Wohnraum vorhanden und bezahlbar. Die Wege sind kurz – nicht nur zwischen Hörsaal, Mensa und Wohnheim, sondern auch ins Umland, wo Mountainbiking- und Skilanglauf-Strecken, Seen und sogar Freeclim­bing locken.

www.tu-clausthal.de

Einer der berühmtesten Absolventen der Bergakademie Freiberg: Alexander von Humboldt.
Foto: TU Bergakademie Freiberg

Technische Universität Bergakademie Freiberg


Der Bergbau war in Freiberg die Grundlage für die Entwicklung von Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. Die Bergakademie war eine der ersten montanwissenschaftlichen Hochschulen und verhalf der sächsischen Kleinstadt (die heute 40.000 Einwohner hat) zu Weltruf. 2015 feiert die TU ihr 250-jähriges Jubiläum. So lange forschen Wissenschaftler an der „Ressourcenuniversität“ im Bereich Bergbau. An sechs Fakultäten sind rund 5.600 Studenten für natur- und wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge eingeschrieben. Die vier Kernfelder der Lehre und Forschung bilden Geo, Material, Energie und Umwelt, wobei Nachhaltigkeit immer im Mittelpunkt steht.

Einer der berühmtesten Absolventen der Bergakademie ist Alexander von Humboldt. Er schrieb sich 1791 für ein Studium des Bergbaus und Minenwesens ein.

www.tu-freiberg.de
 

Weiterlesen: Marburg, Ilmenau, Passau und Konstanz

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