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„Ich hätte auch nach München gehen können ..."

München ist die teuerste Stadt Deutschlands

„Ich hätte auch nach München gehen können, aber das war mir zu teuer“, sagt die Studentin. Im Osten profitiert sie von den günstigen Mieten. Ihr WG-Zimmer kostet 152 Euro im Monat, Nebenkosten inklusive. Allerdings wohnt sie in einem unrenovierten Altbau. Die Badewanne befindet sich unter der Küchenzeile, geheizt wird mit einem Kachelofen. „Ich wollte das aber ganz bewusst so“, betont sie.

„Das hat einen besonderen Charme.“ Obwohl die private Einrichtung Studiengebühren erhebt, reichen BAföG und Kindergeld aus, um die Ausbildung zu finanzieren. Auch sie genießt die Vorteile einer kleinen Universität: „Bei uns ist es sehr gemütlich.“ Studenten und Dozenten frühstücken zusammen oder besuchen Ausstellungen. Jederzeit, sagt sie, könne man „ein Feedback zu seinen Arbeiten bekommen“.

In Sachsen bleiben will sie jedoch nicht. Im Hauptstudium hat sie vor, den Studiengang zu wechseln und einen Abschluss in Modedesign zu machen: „Dann gehe ich nach Istanbul, dort etabliert sich gerade die Modeszene und ich will mitmischen.“ Melanie Kellermann hingegen ist Sachsen treu geblieben. Sie arbeitet inzwischen in einem Ingenieurbüro für Umweltanalytik in Zittau.

Wissenswertes über das Studium im Osten

 
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