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Nur wer sich selbst versichert, der ist voll und ganz versichert

Dein Start ins eigene Leben steht kurz bevor. Doch außer um den Studienplatz solltest du dir unbedingt noch um etwas ganz anderes Gedanken machen: Um die richtigen Versicherungen.

Die Grundversorgung ist gegeben
Bislang warst du bei deinen Eltern mitversichert, bzw. sie haben für dich und deine Sicherheit gesorgt. Sobald du dein eigenes Leben beginnst, hast du durch die Sozialversicherung automatisch eine Grundversorgung. Dieses staatliche Versicherungssystem wird aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteilen finanziert und bietet dir eine grundlegende Absicherung in den folgenden fünf Bereichen, die auch Versicherungsträger genannt werden:

  • Die Arbeitslosenversicherung greift, solltest du deinen Job verlieren, und bietet dir dann nicht nur finanzielle, sondern auch strukturelle Hilfe wie Fördermaßnahmen.
  • Die Unfallversicherung hilft dir im Falle von Arbeits- oder Sportunfällen und Berufskrankheiten weiter.
  • Die gesetzliche Rentenversicherung soll dir im Alter einen soliden Lebensstandard ermöglichen.
  • Die gesetzliche Krankenversicherung trägt (teilweise oder voll) die Kosten bei Behandlungen von
    Erkrankungen.
  • Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt einen Teil der anfallenden Kosten, solltest du jemals zu Hause oder stationär betreut werden müssen.

Alle diese Versicherungen sind Pflichtversicherungen. Und obwohl das deutsche Sozialsystem damit eines der leistungsstärksten sozialen Netze aufgebaut hat, darfst du dich nicht allein auf Papa Staat verlassen. Vor allem bei der Krankenversicherung musst du ein paar Punkte beachten.

Als Student kannst du bis zum 25. Lebensjahr bei deinen Eltern versichert bleiben, solange du nicht mehr als 400 Euro im Monat (Minijob) verdienst. Überschreitest du das 25. Lebensjahr, musst du dich selbst (gesetzlich) versichern. Verdienst du mehr als besagte 400 Euro, versichert dich dein Arbeitgeber automatisch. Auch, wenn Vater und/ oder Mutter privatversichert sind und du über ein Elternteil ebenfalls privatversichert warst, bist du ab dem Tag der Einschreibung pflichtversichert.

Die große Ausnahme tritt ein, wenn du dich vor Studienantritt von der Versicherungspflicht befreien lässt. Das ist jedoch ein Schritt mit weitreichenden Konsequenzen, den du dir gut überlegen solltest.

Private Zusatzversicherungen, die du dir außerdem anschauen solltest

Tipps zum Abschluss einer Versicherung

 
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Beruf: unfähig!

Noch nie was von der BU-Versicherung gehört?

Was haben Skisprung-Ass Sven Hannawald und Deutschlands einstige Fußball-Hoffnung Sebastian Deisler gemeinsam? Beide mussten Ihre Karriere wegen Burn-outs an den Nagel hängen.

Das Dumme daran: Es trifft nicht nur Profi-Sportler. Aktuell gibt jeder vierte Deutsche seinen Job oder sein Berufsziel wegen eines Unfalls oder Krankheit auf. Er oder sie wird „berufsunfähig“ – und hat ein echtes Problem. Denn: Ohne Job kein Einkommen.

Allein aufs Beste zu hoffen, ist also ziemlich mutig. Versicherungen bieten deshalb Schutz an. Manche sogar schon ab unter fünf Euro Monatsbeitrag. Wird man berufsunfähig, zahlt die Versicherung dann Monat für Monat eine so genannte „BU-Rente“.

Die drei häufigsten Ursachen
1. Psychische Störungen
2. Muskelleiden
3. Krebserkrankungen

Mehr Infos gibts hier.