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Kinderfreundlicher Nebenjob

Vorlesung ganz kindgerecht: Stephanie und Clara lesen ein Bilderbuch.

Kommilitonen spielten Babysitter
Außerdem habe sich auch immer eine Freundin gefunden, die kurz mal mit Clara spazieren gegangen sei, wenn Stephanie in die Bibliothek musste. Die Gänge dort sind nämlich nicht für Kinderwägen geeignet. Wenn sie Referate halten musste, nahm eine Kommilitonin das Baby auf dem Arm: „Das war lustig, mit Clara als zusätzlicher Zuhörerin.“ Steffi arbeitet zudem als studentische Hilfskraft an der Uni. „Mein Chef sieht das total locker, alle sind total kinderlieb“, schwärmt sie.

Familiäre Unterstützung ist wichtig
Von den Eltern bekommt die junge Familie viel Rückhalt und tatkräftige Unterstützung. Als Stephanie im vorletzten Semester ein Referat halten musste, für das aufwendige Recherchen nötig waren, kamen ihre Eltern sogar für drei Wochen angereist. So konnte sie sich voll auf ihr Seminar konzentrieren. Das Thema des Hauptseminars ist Stephanie fachliches Steckenpferd und lautet „München im Nationalsozialismus.“

Nicht nur Vollzeitmutter sein
Ihr Berufswunsch geht in eine ganz ähnliche Richtung: Stephanie will in der Gedenkstättenpädagogik arbeiten, zum Beispiel in der KZ-Gedenkstätte Dachau, wo sie ab März eine Ausbildung zur Referentin macht. Ob sie danach Voll- oder Teilzeit arbeiten möchte, weiß sie noch nicht genau. Häufig aber suchen diese Institutionen sowieso freie Mitarbeiter, was der jungen Mutter gelegen käme. Ein Leben „nur als Mutter“ kann sich die 28-Jährige aber nicht vorstellen: „Man muss auch sein eigenes Leben haben und seinen anderen Interessen nachgehen.“

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