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Auf Stuser.de beraten Studenten Schüler bei der Studienwahl

Auf der Homepage von Stuser könnt ihr euch kostenlos von Studenten beraten lassen!

Ehrenamtlicher Online-Service
Aber natürlich kennt man nicht an jeder Uni jemanden. Ein neuer Online-Service will die Wissenslücken schließen: Die Homepage www.stuser.de vermittelt Kontakte zu Studenten an mehr als 100 Hochschulen in Deutschland. StuSer steht für Studien Service und ging im April 2011 online. Gegründet hat das Projekt Jens-Kristof Klumpp. Der 25-Jährige studiert an der Technischen Universität München (TU) Technologie- und Managementorientierte BWL.

Wie gut muss ich Englisch sprechen, um International Management an der Hochschule Karlsruhe zu studieren? Wie viel Mathe brauche ich fürs Maschinenbaustudium an der TU München? Fragen dieser Art werden von Schülern auf Stuser estellt und im Regelfall innerhalb von zwei Tagen von Studenten per Mail beantwortet. „In der Prüfungsphase kann das ausnahmsweise mal länger dauern“, räumt Jens-Kristof ein. Meistens seien die Reaktionszeiten aber kurz.

Der Student Jens-Kristof Klumpp gründete mit weiteren Kommitionen den Online-Service StuSer im ver-gangenen Jahr.

Campus-Botschafter beantworten Fragen
Insgesamt stehen den Abiturienten an die tausend Studenten Rede und Antwort zu ihren jeweiligen Studiengängen. Es dürfen auch ganz konkrete Fragen rund ums studentische Leben gestellt werden. Als Konkurrenz zu den Fachstudienberatungen der Unis sieht sich das Online-Portal aber nicht. Ziel sei vielmehr, mit den Studienberatungen zusammenzuarbeiten, kündigt Jens-Kristof an. Mit der Uni Karlsruhe gebe es bereits eine Kooperation, sagt er und blickt visionär in die Zukunft: „Wir streben die Zusammenarbeit mit Unis aus ganz Deutschland an.“

Der Online-Dienst sei eine sinnvolle Ergänzung zu den Fachstudienberatungen an den Unis. Diese würden sich zwar gut mit Formalitäten auskennen, könnten bei Fragen zum Lernstoff oft nicht so richtig weiterhelfen, meint der 25-jährige Mitgründer von StuSer. „Wir beantworten mehr subjektive Fragen.“ Verbindliche Antworten zu Formalitäten könne man aber als Student nicht geben.

Neben dem Studium ein Halbtagsjob
Rund 20 Wochenstunden investieren Jens-Kristof und sein Team in das Projekt: „Es ist ziemlich aufwändig, E-Mails zu beantworten und Sponsorengelder an Land zu ziehen, aber gleichzeitig macht es unglaublich viel Spaß, so etwas aufzubauen“, schwärmt der 25-Jährige. Die sogenannten Campus-Botschafter sind ehrenamtlich tätig und beraten die angehenden Schüler in ihrer Freizeit neben dem Studium. „Wir hoffen, dass wir eine Art Generationenvertrag einrichten können, und dass sich die Schüler dann später wiederum als Campus-Botschafter engagieren“, sagt Jens-Kristof.

Nach dem Studium will er auf jeden Fall ein Unternehmen gründen. In welche Richtung das gehen wird, weiß er aber noch nicht: „Da muss noch die zündende Idee her!“

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