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Helfersyndrom und trinkfeste Wortestapler

Spätestens in den Seminargruppen oder den Tutorien, wo man gemeinsam versucht, das zum Teil hochtrabende Geschwafel der Professoren auf eine verständliche Ebene herunterzubrechen und zu vertiefen, entstehen Freundschaften. Manch einer behauptet sogar, die Uni sei der einfachste Weg, um sich ins Beziehungsglück zu stürzen.

Der Grund: Durch die beschriebenen Umstände entwickeln Frauen wie Männer ein ausgeprägtes Helfersyndrom. Also, ausnutzen liebe Leute! Wer keine Lust auf Flirten hat oder schon vorher auf die Herzdame seiner Träume getroffen ist, wird trotzdem viele Freude um sich haben und kann sich über deren neuen Anhang freuen.

Übrigens zeichnet die Uni noch etwas aus: Charakterfeste und trinkfeste Wortestapler hat sie immer schon in ihren Reihen gewusst. Ach und bevor ich’s vergesse: Zum Lernen kommt man in der Regel auch noch. Spätestens wenn einem zum wiederholten Male droht, durch die Statistikprüfung zu rauschen. Wenn die Hälfte aller Semester rum ist und man immer noch nicht mit dem Hauptstudium angefangen hat, greift auch das auf Selbstmanagement ausgerichtete System der Universität. Aber das ist eine andere Geschichte.

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