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Kopfnicken mit Gleichverwirrten

Anfangs muss man fast Indiana Jones sein, um hier zu überleben und sich wohl zu fühlen. Wer sich erst mal online durch die Irrungen und Wirrungen seines Instituts gekämpft hat, der wird bald seine erste Vorlesung besuchen und auf Gleichgesinnte oder vielmehr Gleichverwirrte treffen. Denn nicht unbedingt die Raumnummer verrät, dass man richtig ist. Nein, es sind die zahlreichen anderen Gesichter, die einem entgegenstarren. Sie schauen genau wie man selbst drein: etwas schüchtern, nicht ganz wissend, ob so ein großer Saal, mit so vielen Menschen, wirklich ihr neues Zuhause sein soll.

Letztlich ist es genau das, was einen schließlich rettet. Die Vorahnung, die man am ersten Tag in genau diesem Moment mit allen anderen „Erstis“ teilt, verbindet – und schafft gleich eine gewisse Gruppendynamik. Schneller als man denkt ertappt man sich dabei, heimlich Grußzeichen zu geben. Ein Augenzwinkern hier, ein Kopfnicken da – gerichtet an Personen, die man gar nicht kennt und die nur mit einem in der gleichen Vorlesung hocken. Und man bekommt auch noch ein Augenzwinkern zurück.

Helfersyndrom und trinkfeste Wortestapler

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