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Finanzierungsmöglichkeiten im Vergleich

Wer sein Sparschwein liebt, vergleicht die Finanzierungsangebote für sein Studium!

Wenn die Eltern nicht genug finanzielle Mittel aufbringen können, sollte man sich nach alternativen Finanzierungsmöglichkeiten für das eigene Studium umschauen. Hier gibt es verschiedene Optionen, denn sowohl der Staat, als auch Stiftungen und Privatbanken bieten entsprechende Finanzierungen an. So gibt es beispielsweise das BAföG, welches nur zur Hälfte als Darlehen vergeben wird, jedoch vom Einkommen der Eltern abhängt.

Darüber hinaus kann ein Studienkredit bei einer privaten Bank in Anspruch genommen werden. Eine weitere Möglichkeit stellt der KfW-Studienkredit dar, welcher staatlich geförderte Niedrigzinsen bietet. Wer zudem besondere Wege gehen möchte, kann auf einen Bildungsfonds oder ein Stipendium setzen. 

Die Finanzierungsmöglichkeiten im Überblick:

  • BAföG
  • Studienkredit
  • KfW-Studienkredit
  • Bildungsfonds
  • Stipendium

Was verbirgt sich hinter den einzelnen Finanzierungsmöglichkeiten?
Das BAföG ist zweifellos eine der interessantesten Finanzierungsmöglichkeiten für ein Studium. Der große Vorteil liegt darin, dass es später nur zur Hälfte zurückgezahlt werden muss. Um die Förderung in Anspruch nehmen zu können, muss das Studium vor dem vollendeten 30. Lebensjahr (bei Masterstudiengängen vor dem 35. Lebensjahr) begonnen werden. Dabei wird das Einkommen der Eltern angerechnet, sodass der Anspruch gemindert werden könnte.

Zudem wirkt auch das Vermögen des Antragstellers bis auf einen Freibetrag von 5.200 Euro mindernd auf die Förderung. Die mögliche Höchstförderung liegt aktuell bei 670 Euro pro Monat, wobei es hier auch auf den Wohn- bzw. Studienort ankommt. Wer noch bei seinen Eltern lebt, kann maximal 495 Euro pro Monat erhalten. Zum fünften Fachsemester müssen Leistungsnachweise vorgelegt werden, damit die Förderung auch weiterhin gewährt wird.

Welches ist die beste Finanzierungsmöglichkeit für dich? Ein Bafög, ein Stipendium oder lieber doch ein Kredit?
Ein Vorteil: dein monatliches Gehalt während des Studiums

Studienkredite von privaten Banken bieten den Vorteil, dass sie sich exakt auf die eigenen Bedürfnisse zuschneiden lassen. Die Banken stunden die Rückzahlung bis nach dem Studium. Hier werden jedoch höchstens 1-3 Semester zusätzlich zur Regelstudienzeit gewährt. Die Zinsen liegen etwas höher als bei geförderten Darlehen und die etwas starre Rückzahlung kann bei Verzögerungen in Bezug auf die Jobsuche zu Problemen führen. Mit entsprechenden Anbietervergleichen lassen sich jedoch sehr günstige Angebote finden. Diese Finanzierungsmöglichkeit ist unabhängig vom Einkommen der Eltern durchführbar, sodass jeder in den Genuss eines Studienkredits kommen kann. Die höchstmögliche monatliche Auszahlung beträgt je nach Anbieter in der Regel 650 Euro.

Das KfW-Studiendarlehen wird staatlich gefördert und erfordert somit keinerlei besondere Bonitätsmerkmale. Es ist zwar ein Volldarlehen, bringt jedoch besonders niedrige Zinssätze mit sich. Der Interessent kann zwischen monatlichen Auszahlungen von 100 bis 650 Euro wählen. Während der Tilgungsphase besteht zudem eine Festzinsoption, die dem Studierenden mehr Planungssicherheit bietet. Die Rückzahlung beginnt 6-23 Monate nach der letzten Auszahlung.

Bildungsfonds stellen eine Besonderheit unter den Finanzierungsoptionen dar, weil hierfür ein mehrstufiges Bewerbungsverfahren durchlaufen werden muss. Dabei können mitunter auch geringe Kosten für den Bewerber entstehen. Wer das Bewerbungsverfahren erfolgreich durchläuft, kann während des gesamten Studiums bis zu 30.000 Euro an Darlehen abrufen. In Bezug auf die Tilgung wird ein ganz besonderer Ansatz gewählt, denn man zahlt später abhängig von seinem künftigen Gehalt. Wer also weniger Geld verdient, muss auch weniger tilgen als Personen mit einem sehr hohen Verdienst.

Stipendien hingegen sind sehr individuell, denn es kommt immer auf die speziellen Ziele der Stiftung an. So werden häufig hochbegabte Studenten gefördert. Andere Stiftungen wollen Studierenden aus finanziell schwachen Haushalten helfen. Häufig gibt es jedoch bestimmte Aufnahmekriterien, die man für ein Stipendium erfüllen muss. Auch die Förderungshöhe ist je nach Art des Stipendiums sehr unterschiedlich.

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