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Sprungbrett Master

Masterprogramme sprießen nur so aus dem Boden, deshalb informiere dich am besten vorab auch auf den Homepages der Hochschulen
Ein Master erhöht die Karrierechancen

Ein Masterstudium dauert in der Regel zwischen zwei bis vier Semester und baut auf ein bereits absolviertes grundständiges Studium wie den Bachelor auf. Der Master ist als Vertiefung, Ergänzung oder Spezialisierung der bisherigen Kenntnisse angelegt. Der höhere Bildungsabschluss ermöglicht dir bessere Einstiegschancen und Karrieremöglichkeiten, außerdem hast du damit die Berechtigung, zu promovieren.

Aufbau und Anforderungen

Voraussetzungen für ein Masterstudium sind ein vorangegangenes Bachelorstudium, inhaltliches Fachwissen sowie oftmals Sprachkenntnisse. Einige Unis und FHs bieten dir auch die Möglichkeit, fehlendes Wissen im Rahmen von Extra-Kursen nachzuholen. Die Masterstudiengänge können dabei je nach Land und Region stark variieren. Schwerpunkte, Aufbau, Dauer, Zulassungs-voraussetzungen, Gebühren und auch die Unterrichtssprache werden von den einzelnen Hochschulen selbst festgelegt, sodass du dich am besten auf den Homepages der jeweiligen Uni/FH informierst.

Bandbreite an Masterprogrammen
Obwohl es eine Vielzahl unterschiedlicher Masterstudiengänge in Deutschland gibt, können diese in vier Kategorien eingeteilt werden, die sich sowohl formal als auch inhaltlich differenzieren:

  • 1. Konsekutiver Master: Diese Studiengänge bauen direkt auf einen bestimmten Bachelor auf. Der Master führt somit deinen absolvierten Bachelor fachlich fort und vertieft oder erweitert das bereits angeeignete Wissen.

  • 2. Nicht-Fachgebundener Master: Dieser Master ist das Richtige für dich, wenn du dich nach dem Bachelor verändern oder spezialisieren willst. Du brauchst dazu keinen fachlich identischen, jedoch je nach Uni meist einen fachverwandten Bachelorabschluss oder Zusatzqualifikationen. Ein kompletter Fachwechsel ist aber auch hier nicht möglich.

  • 3. Dualer Master: Hier arbeiten die Studenten parallel zu Uni oder FH. Einige Unternehmen bieten auch sogenannte Pre-Masterprogramme an, bei dem die Teilnehmer nach ihrem Bachelor zuerst ein Praktikum – oft auch im Ausland – absolvieren. Nach dem Praktikum geht es zurück an die Uni, wo der Kontakt zum Unternehmen durch einen persönlichen Mentor und zum Beispiel durch Seminare weiter aufrechterhalten wird. Somit ist der Duale Master sehr speziell auf den jeweiligen Beruf und nach dem Bedarf der Firmen ausgerichtet.

  • 4. Master of Business Administration/MBA: Der MBA setzt auf die Vermittlung von Managementwissen für die unterschiedlichsten Branchen und ist auch für Quereinsteiger geeignet. Für die Zulassung zu einem MBA-Programm ist meist Berufserfahrung nötig, je nach Hochschule bis zu zwei Jahren. Darüber hinaus wird teilweise ein Nachweis sprachlicher und mathematischer Fähigkeiten (z.B. durch den GMAT-Test) und gute Englischkenntnisse (z.B. TOEFL-Test) verlangt. Meist gibt es einen spezifischen Fokus wie den MBA International Business oder den MBA Unternehmensführung.

Bewerbung und Auswahlprozess

Grundsätzlich gilt für die Bewerbung zu allen Masterprogrammen: Es wird ausgesiebt! Da die Anzahl der Studienplätze stark begrenzt ist, findet ein Auswahlprozess statt, der je nach Hochschule unterschiedlich ausgestaltet sein kann. Das erste Kriterium ist meist die Bachelor-Abschlussnote. Häufig muss man zusätzlich mit einem Motivationsschreiben überzeugen. Für einige Studiengänge gibt es sogar einen Eignungstest, bei dem jeder Bewerber einzeln – schriftlich und/oder mündlich – geprüft wird. Kein simples Einschreiben also. Dafür stehen Masterabsolventen nach erfolgreichem Abschluss alle Türen offen.

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(Stand: 05.12.2013)

 
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