Anmelden: Deine Vorteile
  • Persönliche Stellensuche
  • Magazin kostenlos bestellen
Jetzt anmelden
 

"Winterkurs: Eine super Sache"

Die Teilnehmer haben eine tolle Zeit im Winterkurs des evangelischem Bildungszentrum.
Die Teilnehmer haben eine tolle Zeit im Winterkurs.

Stuzubi: Wie bist du auf den Kurs aufmerksam geworden?

Melissa Löser: Über das Internet, wie viele andere auch, glaube ich. Ich habe eigentlich nach einem FSJ gesucht. Ich wusste nach der Schule auch nicht so genau, was ich machen will. Ich wollte nicht ins Ausland, wollte aber auch nicht gleich Studieren. Ich hab dann FSJ eingegeben, da kam der Winterkurs als Alternative. Das hat mich dann aufmerksam gemacht, weil ich gar nicht wirklich ein FSJ machen wollte. 

Paul Wolf: Ich habe im Internet nach Alternativen zu FSJ gesucht. Mir war klar, dass ich nach der Schule erstmal ein Jahr nicht studieren möchte und da habe ich im Internet die Website des Kurses gefunden, die sehr cool gemacht ist. Daher war ich sofort ziemlich begeistert vom Kurs und dem Angebot.

Stuzubi: Was war deine Motivation für eine Teilnahme?


Melissa Löser: Der Kurs hat mich dann auch gleich angesprochen. Vor allem dieses vielfältige Angebot und, dass man wirklich Zeit hat, sich Zeit für sich zu nehmen. Dabei aber nicht einfach irgendwie vor sich hinlebt, sondern auch Zeit hat, aktiv an sich zu arbeiten. Sich neuen Herausforderungen zu stellen, was zu erleben, was Neues zu lernen, aber in einem ganz anderen Kontext als Schule oder Uni.

Paul Wolf: Meine Motivation war ganz konkret zu schauen, wie es mit dem Studium weitergeht, in welche Richtung ich studieren will. Ich hatte mir schon Gedanken gemacht, wollte es aber nicht überstürzen und mir im Vorfeld noch einmal die Zeit nehmen, um darüber nachzudenken. Und mit dieser Erwartung bin ich in den Kurs hauptsächlich gegangen.


Stuzubi: Hat dir der Kurs für deine berufliche Zukunft geholfen?

Melissa Löser: Ja, das auch. Ich konnte mich einfach vorher nicht entscheiden, was ich machen will. Ich hatte viele Sachen, die mich interessiert haben, aber ich wusste einfach nicht, was ich wirklich machen will. Zum einen hat man im Winterkurs Einzelgespräche mit den Kursleitern. Ich glaube, es waren drei im ganzen Kurs. In diesen hat man die Möglichkeit, sich auch mit den Leitern darüber auszutauschen, wie man an die Berufssuche gerade rangeht, wie man das versucht. Natürlich kann man auch sonst immer auf sie zukommen. Zum anderen gibt es als einen Teil des Kurses das Fach „Beruf und Bewerbung“, indem man sich auch aktiv damit auseinander setzt, was man genau machen möchte. Darüber hinaus hat man auch sehr viel Zeit und Möglichkeiten, sich selbst besser kennenzulernen, was auch sehr geholfen hat. Und das in allen möglichen Bereichen, was dann gar nicht gezielt auf die Berufswahl ausgelegt war, aber dabei trotzdem hilft. Denn wenn man weiß, wer man ist, weiß man auch eher, was man will. Bei mir war es dann so, dass die Entscheidung ganz automatisch kam. Irgendwann war mir klar, ich will das machen, was aber nicht bei allen so war. Auch danach wussten nicht alle, was sie beruflich machen wollen. Aber es war trotzdem keiner dabei, der die Teilnahme am Kurs bereut hätte. Weil jeder etwas über sich gelernt hat und einfach eine tolle Zeit dort hatte. Ich persönlich studiere jetzt Pädagogik.

Paul Wolf: Der Kurs hat mir auf jeden Fall geholfen. Ich weiß jetzt, wie es für mich mit dem Studium weitergeht und ich konnte im Kurs unfassbar viele Angebote wahrnehmen. Es wird sich erst in Zukunft zeigen, wie sich diese konkret auswirken, zum Beispiel das Seminar zum Selbstmarketing oder Rhetorik-Seminare. Außerdem waren wir kreativ und künstlerisch aktiv. Was ich schon jetzt sagen kann, ist, dass mein Selbstbewusstsein gestiegen ist und ich weiß, wie es für mich weitergeht.

Was die größte Herausforderung für die beiden war und welche Rolle der Glauben spielt, verraten sie euch im zweiten Teil des Interviews.

 
Suche