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Vor- und Nachteile

Vor- und Nachteile eines Universitätsstudiums

Die Vorteile eines Universitätsstudiums:

  • Vertieftes Wissen: Du hast ein bestimmtes Fachgebiet, das dich so richtig interessiert und zu dem du regelmäßig Bücher verschlingst? Dann bist du an der Uni bestens aufgehoben. Hier geht es ans Eingemachte. Du bekommst direkten Einblick in die aktuelle Forschung und wirst von echten experten unterrichtet. Erstes Ziel der Universitäten ist es, Wissenschaftler auszubilden.
  • Viele Freiheiten: An der Uni kannst du deine Ausbildung in weiten Teilen selbst bestimmen. Du kannst dich auf die Spezialgebiete festlegen, die dich persönlich am meisten interessieren. Oft hat man auch beim Tagesablauf einiges an Gestaltungsspielräumen.
  • Möglichkeiten, Berufe auszuprobieren: Die Uni ist durch und durch theorielastig – aber sie lässt dir genügend Raum, dich in der Praxis auszuprobieren. Praktika in den Semesterferien sind für jeden Studenten ein absolutes Muss – und verschaffen einem die Möglichkeit, verschiedene berufliche Richtungen kennenzulernen.
  • Bessere Verdienstmöglichkeiten: In ein Studium zu investieren, zahlt sich meistens aus. Auch wenn nach dem Abschluss oft noch eine kleine Durststrecke in Form eines Trainee-Programms, Volontariats oder Referendariats kommt – hast du das erst einmal hinter dich gebracht, kannst du mit einem guten Gehalt rechnen.
  • Gute Aufstiegschancen: In den meisten Unternehmen ist es üblich, Führungspositionen vorwiegend mit Akademikern zu besetzen.
  • Seltenere Arbeitslosigkeit: Sämtliche Studien belegen es – Menschen mit Studienabschluss haben ein geringeres Risiko, arbeitslos zu werden, als Leute mit niedrigeren Bildungsabschlüssen.
  • Höherer Status: Wer in öffentlichen Institutionen richtig Karriere machen will, kommt oft um einen Doktortitel nicht herum. Aber auch schon ein akademischer Grad macht sich nach wie vor gut – nicht nur auf der Visitenkarte.

Die Nachteile eines Universitätsstudiums:

  • Hohe Kosten: Nicht nur eventuelle Studiengebühren sind ein erheblicher Kostenfaktor – zu Buche schlagen auch die Lebenshaltungskosten, die man während des Studiums nur zum Teil selbst erwirtschaften kann. Schätzungen zufolge braucht ein Student in etwa zwischen 600 und 1.050 Euro im Monat. insgesamt ist mit Kosten zwischen rund 20.000 und 50.000 Euro zu rechnen. Bei der Finanzierung helfen Stipendien oder BAföG und Studienkredite, die nach dem Abschluss in kleinen Raten zurückgezahlt werden können – allerdings startet man erst einmal mit Schulden ins Berufsleben.
  • Disziplin ist gefragt: Ein Studium eröffnet zwar viele Freiheiten. Die Kehrseite der Medaille ist, dass an der Uni nur diejenigen Erfolg haben, die auch ohne Druck von außen diszipliniert arbeiten können.
  • Oft kein klares Berufsbild: Universitäten bilden eigentlich Wissenschaftler aus – aber nur geringer Teil der Studenten geht nach dem Abschluss in die akademische Forschung. Für viele, die ihren Bachelor oder Master in der Tasche haben, stellt sich dann oft die gleiche Frage, nach dem Abi: Zwar haben sie die Hochschule geschafft, doch wo es beruflich hingehen wissen sie immer noch nicht so genau.
  • Wenig Praxisbezug: Die theoretische Ausbildung an der Uni bietet zwar höchste Qualität – wie und wo man sein Wissen in der Praxis anwenden kann, vermitteln die meisten Studiengänge jedoch nicht. Oft führt der Weg in die Berufswelt für junge Akademiker über schlecht bezahlte Praktika, Volontariate oder Trainee-Programme. Um den Berufseinstieg nach Abschluss so schnell wie möglich zu meistern, sollte man schon während des Studiums so viele Praktika wie möglich absolvieren.
  • Häufig Schwierigkeiten beim Berufseinstieg: An Universitäten wird sehr spezielles Wissen vermittelt. Einen Betrieb zu finden, der die Fähigkeiten und Kenntnisse, die man dem Studium mitbringt, braucht, ist oft nicht so einfach und kann manchmal mehrere Jahre dauern.

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