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Voraussetzungen und Bewerbungsfristen

Seit zwei Jahren gibt es das Projekt "hochschule dual international".
Viel Motivation und Engagement sollten die dual Studierenden mitbringen

Die Studieninteressenten der „hochschule dual“ sollten auf jeden Fall motiviert und von einem Fach und einem Betrieb begeistert sein. Das duale Studium bedeutet, dass sie neben dem regulären Studium an der Hochschule in der vorlesungsfreien Zeit im Betrieb arbeiten. Sie werden dabei zwar vergütet und können sich ihr Studium so finanzieren, haben jedoch teilweise weniger Freizeit als andere Studierende.

Um an der Hochschule für ein duales Bachelorstudium angenommen zu werden, müssen die Studieninteressenten dieselben Voraussetzungen erfüllen wie alle anderen Bewerber auch: Abitur, Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife. In bestimmten Fällen reicht auch entweder eine abgeschlossene Berufsausbildung mit nachfolgender Meisterprüfung oder der Meisterprüfung gleichgestellter beruflicher Fortbildungsprüfung aus, oder eine abgeschlossene Berufsausbildung mit anschließend mindestens dreijähriger Berufserfahrung. Zu beachten ist außerdem, dass von den Hochschulen für viele Studiengänge ein Numerus Clausus festgelegt wird.

Ein Jahr im Voraus bewerben

Die „hochschule dual“ empfiehlt allen Studieninteressenten, sich etwa ein Jahr vor Beginn des Studiums bei den Unternehmen für einen dualen Ausbildungsplatz zu bewerben. Das bedeutet, dass sich der Studieninteressent, möchte er im Wintersemester 2014/15 mit dem Studium beginnen, im Sommer oder Herbst 2013 bewerben sollte.

Für die Bewerbung um einen dualen Studienplatz an der Hochschule gelten die regulären Bewerbungsfristen der Hochschulen: Für das Wintersemester laufen die Bewerbungsfristen von 1. Dezember bis 15. Januar, für das Sommersemester ab 2. Mai bis 15. Juli.

Vergütung und Urlaub sind geregelt

Die Vergütung und der Urlaubanspruch werden im Ausbildungs- beziehungsweise Arbeitsvertrag mit dem Unternehmen geregelt.  Die Vergütung richtet sich nach dem regulären Auszubildendenlohn und sollte anfangs mindestens 80 Prozent, ab dem dritten Semester 100 Prozent der Vergütung entsprechender Ausbildungsberufe im zweiten Ausbildungsjahr betragen. Die Vergütung während der Praxisphasen ist für alle Unternehmen verpflichtend, ein Großteil der Firmen vergütet jedoch durchgehend das komplette Studium. Der Urlaubsanspruch ist abhängig vom Unternehmen variabel. Die Erfahrungswerte liegen bei zirka zehn  bis 30 Tagen im Jahr. Zusätzlich haben die Studierenden während der regulären Hochschulferien an Weihnachten, Ostern oder Pfingsten frei – sofern diese Zeiten nicht in ihre Praxisphasen fallen. In diesem Fall müssten sie sich außerhalb der Feiertage Urlaub nehmen.

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(Stand: 11.09.2013)

 
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