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Für Musikjunkies und Trendsetter

Etwa im Recording, Mixing und der Komposition sind Spezialisierungen möglich.
Am PC wird gemixt und komponiert.

Die Musikbranche hat in den vergangenen Jahren einen rasanten Wandel erfahren. Für Studierende und Berufsanfänger zählt sie zu den hippsten Arbeitsfeldern. An der Europäischen Medien- und Business-Akademie (EMBA) in Berlin gibt es daher die neue Studienrichtung Musikmanager und Musikproduzent. Wir haben uns zu den Inhalten des Studiums und den Berufsperspektiven mit Dozentin Dagmar Rumpenhorst-Zonitsas unterhalten.

Tiefe Einblicke in die Praxis

Das Bachelor-Studium zum Musikmanager ist Teil des Studiengangs Angewandte Medien. Mehrere Projektphasen legen einen starken Schwerpunkt auf die Verknüpfung von Praxis und Theorie. „Durch reale Praxisprojekte mit Partnern aus der Industrie sammeln die Studierenden bereits in den ersten vier Semestern wichtige Erfahrungen“, so Dagmar Rumpenhorst-Zonitsas. Sie erhalten die Chance, bei Events und Produktionen selbst mitzuarbeiten und relevante Kontakte zu knüpfen. Der direkte Einblick in Unternehmensstrukturen und interne Prozesse, den die Studierenden erhalten, spielt in Sachen Berufsvorbereitung eine große Rolle.

Der Bachelor ist dabei modular aufgebaut. Die Module des ersten bis dritten Semesters bieten einen ersten Einblick in Betriebswirtschaft, Medien und Kommunikation. Die anschließende Vertiefung erfolgt in den Feldern Musikmanagement, Recording, Mixing, Musikproduktion, Komposition und allgemeine Musiklehre. An das vierte Semester schließt direkt ein dreimonatiges Pflichtpraktikum an.

Beste Entfaltungsmöglichkeiten

Kreativität und ein Gespür für Trends - wichtige Eigenschaften eines angehenden Musikmanagers.
Für jeden Charakter findet sich ein Platz im Musikbusiness.

Die Chancen für Absolventen stehen gut. Vor allem im Live-Sektor sowie im digitalen Markt fehlen laut Dagmar Rumpenhorst-Zonitsas qualifizierte Fachkräfte. „Gut ausgebildeter Nachwuchs, am besten mit Studium, wird gebraucht. Nachwuchs, der weiß, worauf er sich im Business einlässt, der schon eigene Ideen mitbringt und neue Impulse setzt - gerade auf dem digitalen Markt. Musik wird immer produziert, vermarktet und auch genutzt und gekauft.“

Leidenschaft, Kreativität, Fingerspitzengefühl und Organisationstalent sind ihrer Meinung nach wichtige Eigenschaften, die angehende Musikmanager mitbringen sollten. „Wer eine Affinität zu Musik besitzt und ein Gespür für Trends und Vibes hat, wird sich in der Musikbranche wohl fühlen“, weiß Dagmar Rumpenhorst-Zonitsas. Sie hat für Sony Music Entertainment und die Universal Music Group gearbeitet und ist heute Inhaberin der Agentur Daglicious Coordination.

Die späteren Aufgabenfelder der Bachelor-Absolventen sind weit gefächert. Sie werden die Prozesse im Musikbusiness mitgestalten, Musikproduktionen begleiten und steuern, Erfolgschancen von Musikrichtungen und Bands einschätzen, Vermarktungsprozesse anstoßen und Künstler betreuen. „Das Schöne am Musikbusiness ist, dass jeder noch so unterschiedliche Charakter hier seinen Platz finden und sich entfalten kann“, sagt die EMBA-Dozentin.

Durch den modularen Aufbau können sich die Musikmanagement-Studenten in verschiedene Richtungen spezialisieren.
Praxisprojekte werden an der EMBA groß geschrieben.

(Stand: 06.05.2014)

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