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Grunge war die Revolution!

Revolverheld-Sänger Johannes Strate stellt im Interview sein erstes Soloprojekt vor
Acht gemeinsame Jahre, drei Alben und unzählige Konzerte mit der Band Revolverheld sind für Johannes Strate ins Land gezogen. Die fünf Jungs haben die ganz großen Hallen gefüllt. Mit Hits wie „Mit dir chill‘n“, „Spinner“ und „Helden 2008“ begeisterten sie ihre Fans. Im vergangenen Herbst legte der Kopf der Band, Johannes Strate, sein erstes Soloalbum vor. Es ist ganz anders als die laute Rockmusik von Revolverheld mit ihren verzerrten Gitarren und coolen Texten. 5vor12-Redakteurin Veronika Kerschbaum hat mit ihm gesprochen.

5vor12: Du warst in den letzten acht Jahren mit Revolverheld sehr erfolgreich. Gab es denn einen bestimmten Grund für dich, eine Soloplatte zu machen?
Ich habe in den letzten Jahren sehr viele akustische, ruhige, sehr persönliche Songs geschrieben. Es waren aber die lauten Sachen, die sehr gefragt waren und die ich mit Revolverheld gemacht habe. Das waren tolle Jahre und wir haben super Konzerte gespielt, aber die ruhigen Songs sind dabei ins Hintertreffen geraten und mein Herz hat danach geschrien, sie rauszubringen. Deswegen habe ich jetzt die Soloplatte gemacht.

5vor12: Das Video zur deiner neuen Single „Es tut mir weh, dich so zu sehen“ hast du auf Island gedreht. Hast du eine besondere Beziehung zu diesem Land?
Ich finde Island unglaublich schön und komme da wahnsinnig zur Ruhe. Ich mag die ­Weite dieses Landes, die Luft, und dass nicht so viele Menschen da sind. Außerdem lebt dort ein guter Freund von mir, Helgi Jonsson, und wir wollten schon immer was zusammen machen. Er hat mir versprochen: „Wenn du fertig bist mit dem Album, dann kommst du bei mir vorbei und ich mach es noch richtig schön!“ Und das hat er dann auch gemacht!

5vor12: Viele junge Leute träumen davon, Musiker zu werden. Wenn es jemand ernst meint mit der Musik, welche Tipps kannst du ihm geben?
Es gibt natürlich kein Patentrezept, ich kann da nur von Revolverheld sprechen. Da war es gut, dass wir wirklich jeden Auftritt gespielt haben, der nur möglich war. Auch wenn man dazu 500 Kilometer Auto fahren und das Benzin selbst zahlen muss. Außerdem sollte man viele Songs schreiben, die spielen und dann auch ein Demo dabeihaben beim Auftritt, damit man den Leuten was in die Hand geben kann. Man muss einfach einen langen Atem haben, nach Niederlagen wieder aufstehen und weiterspielen.

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