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Vertraut mit Löwe, Kobra & Co: Tierpfleger im Zoo

Tierpfleger im Zoo wissen: Die Giraffe ist das höchste Tier auf der Welt!

Auch wenn die Verdienstaussichten nicht so hoch sind wie beim Bankkaufmann: Wenn dir Elefanten und Pinguine wortwörtlich aus der Hand fressen, ist das doch etwas ganz besonderes. Allerdings ist der Beruf des Tierpflegers häufig körperlich anstrengend und kann ganz schön an die Substanz gehen. Manchmal wirst du sicherlich miterleben müssen, wie Tiere leiden oder sogar sterben. Aber keine Sorge: Meistens kümmerst du dich um gesunde Tiere oder heilst ihre Krankheiten.

Als Pfleger für Zootiere sorgst du dich um alles, was das Leben der Wildtiere angeht: um ihre Fütterung, um ein sauberes Gehege, Terrain oder Aquarium. Du ziehst die Jungtiere auf, heilst kranke Tiere und übernimmst die medizinische Versorgung. Außerdem bist du auch für die Unterhaltung der Tiere zuständig. Du baust Spielmöglichkeiten für sie auf und versteckst ihre Nahrung so, dass sie diese selbständig „erjagen“ müssen, wie in der freien Wildbahn. In der Berufsschule wirst du viel über Zoologie lernen und über die Anatomie und Physiologie der Tiere.

Außer Tierliebe brauchst du Geduld und kaufmännisches Know-how

Einen großen Teil deiner Arbeitszeit wirst du als Tierpfleger bei Wind und Wetter draußen verbringen – bei deinen Schützlingen. Aber genauso wichtig ist auch die Arbeit am Schreibtisch, wo du Futter bestellst, Tier-Protokolle führst, Rechnungen prüfst und den Personaleinsatz berechnest. Da die Tiere kein Wochenende kennen und jeden Tag versorgt werden wollen, musst du auch mit Arbeitszeiten nachts und samstags und sonntags rechnen.

Außerdem ist der Tierpfleger im Zoo der erste Ansprechpartner für Besucher, die wissen wollen, wie schwer ein Braunbär ist, ob es bei Elefanten auch Zwillingsgeburten gibt und warum das Gefieder von Flamingos pink ist. Du solltest also Geduld haben, auch für die kleinen Gäste und gerne über alle Eigenheiten deiner Tiere Auskunft geben.

Wo arbeitest du?

  • in zoologischen Gärten
  • in Naturparks
  • in Tier- bzw. Wildgehegen
  • bei Betreibern von Aquarien und Terrarien
  • bei Gnadenhöfen

Schulabschluss: Mittlere Reife oder Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Wie viel verdienst du?
Ausbildungsgehalt:
730 – 877 Euro

Weitere Spezialisierungen der Tierpflegerausbildung:

Tierpfleger/in Fachrichtung Tierheim und -pension
Tierpfleger/in Fachrichtung Forschung und Klinik

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Ein tierisch guter Beruf

Die Polarwelt begeistert viele kleine und große Besucher

Arbeiten, wo andere ihre Freizeit verbringen: Tierpflege-Azubis im Münchner Tierpark Hellabrunn haben einen tollen Arbeitsplatz, müssen aber auch richtig anpacken können. Wer gut mitarbeitet, darf zur Belohnung schon mal Seelöwen füttern oder Elefantenbabys streicheln. Wir haben uns mit Anna Hagemann im Tierpark getroffen und sie bei ihrem Arbeitsalltag begleitet.