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108 Wege in die Zukunft - ein Tag auf der Karrieremesse Stuzubi

Der Hallenplan hilft sich zu orientieren.
Die Aussteller der Stuzubi sind auf der Ausstellerliste aufgeführt.
An den Ständen gibt es viel Infomaterial.
Flyer und Broschüren können sich Besucher natürlich mitnehmen.
Wichtig für den Berufseinstieg: Kontakte knüpfen.
Auf der Stuzubi kannst du deinem späteren Arbeitgeber begegnen.

Morgens halb zehn in Deutschland: Tausende Schüler drängen durch die Korridore Münchner Schulen, auf dem Weg zur nächsten Unterrichtsstunde. Sie reden, lachen und brüllen quer durch die Gänge, rennen, raufen und toben. Der Lärmpegel ist enorm. An der Tür zum Naturwissenschaftstrakt lehnt Lukas, Stöpsel in den Ohren, die Augen geschlossen. Neben ihm auf dem Boden sitzen Julia und Marie. Die eine kritzelt hektisch die letzten chemischen Summenformeln auf ihr Hausaufgabenblatt, die andere verschickt Kurznachrichten im Rekordtempo.

Über den Linoleumboden schlurft Tobias auf sie zu. Sein Rucksack landet achtlos neben den Mädchen. Marie schießt ihm einen finsteren Blick zu. „Jetzt hab ich rumgeschmiert“, meckert sie und hält ihren Block in die Höhe. Tobias ignoriert sie. „Was geht am Wochenende?“, fragt er in die Runde.

Julia antwortet, ohne von ihrem Smartphone aufzublicken: „Am Samstag ist die Karrieremesse Stuzubi im Zenith.“ Lukas zieht irritiert die Stöpsel aus seinen Ohren. „Die was?“, fragt er. Julia deutet mit dem Kopf zum Schwarzen Brett. Dort verkündet ein Plakat mit weißen Buchstaben auf schwarzem Grund den Messetermin: Samstag, 28. Februar 2015, 10-16 Uhr. „Stu-zu-bi“, wiederholt Julia. „Bald Student oder Azubi. Das ist eine Messe für Abiturienten und Realschüler, die sich über Studium und Ausbildung informieren wollen. Marie und ich gehen hin.“

„Obwohl ich lieber shoppen gehen würde“, wirft Marie ein. „Das machen wir hinterher, die Messe geht nur bis 16 Uhr“, erwidert Julia. An die Jungs gewandt fügt sie hinzu: „Kommt doch auch mit.“

„Ich weiß nicht“, druckst Tobias herum. „Was gibt’s denn da so?“

Breites Informationsspektrum

Julia zählt auf: „Hochschulen und Unis, große Firmen und regionale Unternehmen, öffentliche Institutionen wie die Stadt München und Anbieter für Auslandsaufenthalte und Vorträge zu verschiedenen Ausbildungs- und Studienthemen.“

Tobias staunt. „Das hast du alles auf dem Plakat gelesen?“ „Quatsch“, lacht Julia. „Im Internet.“ Die Jungs tauschen einen skeptischen Blick. „Kommt schon, als wüsstet ihr schon genau, wie es nach der Schule weitergeht. Das ist echt eine gute Sache. Außerdem ist die Messe kostenlos. Und man kann was gewinnen.“

500 Euro für Nachmittagsbesucher!

„Wow, hier gibt’s wirklich was umsonst!“, ruft Tobias, als er das Zenith betritt. Es ist Samstagvormittag, kurz vor 10 Uhr. Im Eingangsbereich drängen sich dutzende Schüler um den Infostand, der in der Menschentraube fast gar nicht mehr zu sehen ist. „Müssen wir uns da anmelden, bevor wir reingehen?“, fragt er einen Jungen vor ihm.

„Nein, wir wollen die 500 Euro für unsere Abi-Feier gewinnen“, antwortet der. Auf der Stuzubi bekommt der Jahrgang, der bis 14 Uhr mit den meisten Schülern auf der Messe erscheint und bis 15.30 Uhr bleibt, 500 Euro für die Abschlusskasse. „Super“, murmelt Tobias. Das hätte er gerne eher gewusst.

Auf dem Weg in die Halle bekommt er ein Messemagazin und eine Papiertüte in die Hand gedrückt. „Unsere Ausbildungs- und Studienmagazine“, strahlt der Messemitarbeiter und ruft noch ein „Viel Spaß!“ hinterher, als Tobias nach links abbiegt. Er wirft einen Blick in die Tüte und erspäht die „abiQ“ für Abiturienten und Fachabiturienten und das „Stuzubi Schülermagazin“ für alle Schulabgangsarten. Gleich noch ein bisschen Lesestoff für die Berufs- und Studienorientierung. Praktisch. Und wieder kostenlos.

Persönliche Beratungsgespräche, Vorträge und ein Foto-Souvenir

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