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Ganz pragmatisch: Track.compare.share

Den direkten Dialog erwarten sie auch von Unternehmen – und zwar auf Augenhöhe. Es wird in Zukunft immer mehr darum gehen, Nähe aufzubauen. Denn Creativiteens schätzen dabei vor allem Unternehmen, die sich durch verkörperte und gelebte Werte auszeichnen.

Was die Creativiteens antreibt, ist die Erfahrung von der Selbst-Wirksamkeit des Talents. Die Erfahrung, dass man das, was man tun will, kraft seiner Talente und Fähigkeiten schafft. Deshalb stehen drei Aspekte für sie im Zentrum der Lebensführung: Track, Share, Compare. Die Creativiteens nutzen digitale Medien, um alles Mögliche zu erfassen und aufzuzeichnen (track): ihre Laufgeschwindigkeit beim Joggen, die Zahl ihrer Bekanntschaften, ihre Lernerfolge und mehr. Diese Informationen teilen sie (share), um ein Feedback zu erhalten, das ihnen hilft, sich selbst besser einzuschätzen (compare). Das tun sie nicht aus Eitelkeit! Klar geht es manchmal nur um Spaß. Aber im Vordergrund steht, selbst Dinge anstoßen zu können: ein Projekt zu realisieren, eine Community ins Leben zu rufen, eine Crowdfunding-Initiative zu starten.

Kommunikation  à la Dorfplatz

Mittels Social Media bringen Creativiteens einen Aspekt ins Leben zurück, der beinahe verloren ging – die direkte Kommunikation wie auf dem Dorfplatz: alle miteinander und nicht jeder Einzelne mit einem anderen. Sie wollen sich mitteilen – und das bedeutet Teilen.

Realität und Virtualität sind aber für Creativiteens keine getrennten Welten, sondern eine einzige Wirklichkeit mit verschiedenen Facetten. Dass digitale Medien zum Realitätsentzug oder zur „digitalen Demenz“  führen, halten sie schlicht für absurd. Das Gegenteil ist der Fall: Von Generation zu Generation schneiden Kinder und Jugendliche bei IQ-Tests besser ab.

Facebook wird zum Werkzeug

Die Creativiteens integrieren in ihr Leben, was nun einmal real ist: das Virtuelle. Für sie sind digitale Screens keine Monitore, sondern der Zugang zu ihren Freunden, zur Welt. Das Management der Beziehungen und die Organisation des Alltags fällt mit iPad, Smartphone und Social Media schlichtweg leichter. Es ist sozial auch gar nicht möglich, aus dieser Welt auszusteigen. Ob Einladungen, Termine oder Neuigkeiten: Wer nicht drin ist, bekommt nichts mit. Hier wird deutlich, dass sich der Generationsunterschied tatsächlich über die digitalen Medien definiert. Dass Facebook – und mit dessen Kauf von WhatsApp auch dieses Tool – bei vielen Jüngeren uncool wird, heißt nicht, dass seine Tage gezählt sind. Der große Hype mag vorbei sein – eine ganz normale Entwicklung bei technologischen Neuheiten. Die Nutzung geht zurück auf ein sinnvolles Maß, Facebook entwickelt sich vom Spielzeug zum Werkzeug.

Insgesamt werden die Creativiteens zu einer optimistischeren Grundhaltung in der Gesellschaft führen. Weil viele von ihnen die Erfahrung gemacht haben, dass selbst aus einer kleinen Idee eine große Sache werden kann. Sie sind keine Revolutionäre, wollen die Welt aber besser machen.

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