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Brainfood – Ernährungstipps für besseres Lernen

Die Nährstoffe in Tomaten wirken als Antioxidans und schützen die Zellen.
Gemüse gehört auf den täglichen Speiseplan.

„Schokolade macht glücklich“ und „An apple a day keeps the doctor away“. Diese Sprichworte hast du bestimmt schon mal gehört. Aber was ist dran? Hebt Schokolade wirklich die Laune und sind Äpfel tatsächlich eine so wirkungsvolle Gesundheitsvorsorge?

Dass die vielen unterschiedlichen Lebensmittel, die wir zu uns nehmen, unterschiedliche Auswirkungen auf unseren Körper haben, ist klar. Kaffee macht wach und zu viele Süßigkeiten machen dick – vereinfacht gesagt. Müsste es dann nicht auch Lebensmittel geben, die einen besonders positiven Einfluss auf unser Gehirn und seine Leistungsfähigkeit haben? Die Antwort lautet ja: Brainfood.

Brainfood kann die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit verbessern


„Unter Brainfood versteht man Lebensmittel, die die Kopfarbeit, also die Leistung des Gehirns, optimal unterstützen“, erklärt Dr. Andrea Flemmer in ihrem Ratgeber Nervennahrung – Das richtige Essen für starke Nerven und ein gutes Gedächtnis. „Eine derartige Ernährung fördert unser Gehirn, und dies zeigt sich in wachen, schnellen Reaktionen, man ist kreativ, hat Ideen, Ziele und Perspektiven.“

Um Missverständnissen vorzubeugen, zunächst eine schlechte Nachricht: Deine angeborene Intelligenz kannst du durch noch so viel Brainfood nicht beeinflussen. Du wirst also nicht automatisch schlauer, wenn du dich ausgewogen ernährst. Aber, und das ist die gute Nachricht, du kannst deine Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit durch Brainfood verbessern – und diesen Effekt in deinem Schulalltag nutzen. Hier ein paar grundlegende Tipps:

Statt Kaffee lieber Tee trinken. Vor allem Grüner Tee macht wach.
Besser als Kaffee: ungesüßter Tee.
Bitte nur als Ausnahme: Fast Food.
Wenn in der Schulkantine gesunde Alternativen fehlen: Pausenbrot einpacken!
Nüsse sind der ideale Snack.
Walnüsse liefern wertvolle Fette und Spurenelemente.
  • Frühstücken
    Es heißt nicht umsonst, das Frühstück sei die wichtigste Mahlzeit des Tages, denn mit dem Blutzuckerspiegel steigt auch deine Konzentration. Ideal zum Frühstück sind zum Beispiel Vollkornbrot mit (Frisch-) Käse oder reichhaltiges Müsli – von süßen Frühstücksflocken solltest du lieber die Finger lassen.

  • Lunchpaket statt Schulkantine
    Zugegeben: Burger, Schnitzel und Pommes sind verlockend. Aber Studien haben gezeigt, dass Schüler, die Fast Food aßen, bei Tests schlechter abschnitten als solche, die sich ausgewogen ernährten. Wenn die Schulkantine nicht mehr als Fast Food hergibt, ist ein Lunchpaket die bessere Wahl. Dafür gelten ähnliche Regeln wie fürs Frühstück: Vollkorn- und Milchprodukte halten deinen Blutzuckerspiegel konstant hoch. Die klassische Käsestulle ist also ein optimaler Nährstofflieferant. Joghurt, Quark und Milchdrinks sind gute Alternativen zum Pausenbrot. Für zusätzliche Abwechslung sorgen Obst- und Gemüsebeilagen, zum Beispiel Karottenstifte, Gurkenscheiben, Radieschen oder Apfelschnitze. Echtes Powerobst sind übrigens Erdbeeren und die schwarze Johannisbeere, zumindest wenn es um den Vitamin C-Gehalt geht. Darin schlagen sie sogar Orangen und Zitronen!

  • Richtig snacken
    Die gesündere Alternative zu Schokolade & Co.: Trockenfrüchte und Nüsse. Besonders letztere sind reich an Nährstoffen, die deine Lern- und Konzentrationsfähigkeit fördern und dein Gedächtnis stärken. Nicht umsonst sind sie Hauptbestandteil des „Studentenfutters“. Da sie viele Kalorien haben, solltest du davon aber nicht zu viele essen.

  • Viel trinken
    Nicht nur während und nach dem Sportunterricht – auch wenn du nur am Tisch sitzt, ist es wichtig, regelmäßig und ausreichend zu trinken. Am besten eignen sich neben Wasser Saftschorlen und ungesüßter Tee.

Neben der richtigen Ernährung sind auch andere Dinge gut für dein Gehirn und seine Leistung. Zum Beispiel deine Freunde – kein Witz. Ein Gespräch mit Freunden oder Familienmitgliedern fördert die geistige Fitness ebenso wie lesen oder Sudoku- und Kreuzworträtsel lösen. Außerdem tut Bewegung gut, zum Beispiel als Stressabbau – und ausreichend Schlaf. Der ist unter anderem gut fürs Gedächtnis.

Generell gilt: Um den positiven Effekt von Brainfood nutzen zu können, musst du dein Gehirn auch benutzen. Soll heißen, das Lernen können dir diese Ernährungstipps nicht abnehmen. Denn bekommt dein Hirn keinen Input, helfen im Test weder Äpfel noch Nüsse – nur hinterher vielleicht Schokolade, als Seelentröster.

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