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Doppelbelastung Handballkarriere und Fernstudium

Tom Wetzel vom HSV Handball über die Doppelbelastung von sportlicher Karriere und Fernstudium.
Nachwuchstalent des HSV Handball: Tom Wetzel

Zur neuen Saison wechselte Tom Wetzel zum HSV Handball. Für ihn ist es die erste Spielzeit in der 1. Handball-Bundesliga. Im Interview mit Stuzubi erzählt der 24-Jährige von der Entwicklung seiner Karriere, und wie er diese mit seinem Fernstudium unter einen Hut bekommt.

Stuzubi: Hallo Tom, du bist im Sommer 2015 zum HSV Handball gewechselt. Herzlichen Glückwunsch dazu. Wie verliefen dein Start und die ersten Monate im neuen Team?

Tom: Der Start hier in Hamburg war sehr spannend, ich habe mich gut integriert und die Mannschaft hat mich toll aufgenommen. Durch die Verletzung wurde ich jetzt leider zurückgeworfen.

Stuzubi: Nebenbei studierst du BWL an der Uni Wismar. Wie klappt diese Doppelbelastung?

Tom: Es klappt gut, man muss sich nur gut selbst organisieren und die Zeiten zwischen den Trainingseinheiten nutzen. Dadurch habe ich einen geregelten Tagesablauf.

Tom Wetzel auf Torejagd beim Spiel des HSV Handball.
Tom Wetzel beim Handball-Spiel vom HSV

Stuzubi: Unterstützen dich deine Familie und deine Freunde? Wie helfen sie dir?

Tom: Sie gehen auch ihrem Tagesablauf nach, aber es ist schön, dass sie in der Nähe sind. Durch die Verletzung bin ich momentan natürlich eingeschränkt, aber meine Freundin unterstützt mich sehr gut. Wir haben eine normale Aufgabenverteilung, aber zurzeit kann ich sie im Haushalt nicht so sehr unterstützen. Außerdem geht sie mit dem Hund raus.

Stuzubi: Wie kam dir die Idee für eine Karriere im Handball und was sind deine sportlichen Ziele?

Tom: Mein Vater war auch Handballer, von daher war ich schon früh in der Halle, hab ihm bei Training und Spiel zugeschaut. Kurz darauf hab ich dann selber angefangen und bin bei der Sportart geblieben. Meine Ziele sind es, mich weiter in der Bundesliga zu etablieren, persönlich weiterzuentwickeln und natürlich dem Team bei den gesetzten Zielen zu helfen.

Stuzubi: Für viele junge Studenten oder Auszubildenden stellt sich die Frage: „Alleine wohnen oder in eine WG ziehen?“ Wie sieht das bei dir aus? Und was hat deine Entscheidung beeinflusst?

Tom: Der WG-Typ bin ich eher nicht. Als ich nach Hamburg gegangen bin, haben meine Freundin und ich überlegt, wie wir es machen. Sie hat glücklicherweise auch eine Stelle hier gefunden. Da war uns klar, dass wir zusammenziehen.

Tom Wetzel zeigt vollen Einsatz beim Handball-Spiel.
Voller Einsatz von Tom Wetzel beim Handball-Spiel

Stuzubi: Das neue Semester steht vor der Tür und für viele Ersties beginnt der Unialltag. Was rätst du ihnen für einen erfolgreichen Start an der Uni oder der Hochschule? Wie hast du deinen Start erlebt?

Tom: Man muss sich erst einmal an das Studium gewöhnen, es ist anders als in der Schule. Es ist wichtig, es von Anfang an ernst zu nehmen und regelmäßig etwas dafür zu tun! Wenn man erst ein paar Tage vor den Klausuren anfängt zu lernen, wird es schwierig.

Stuzubi: Wie stellst du dir deine perfekte Zukunft vor – im sportlichen und im privaten Bereich?

Tom: Sportlich gesehen würde ich gerne noch ein paar Jahre beim HSV Handball bleiben. Beruflich: ich muss erst einmal mein Studium erfolgreich abschließen. Das heißt, ich möchte erst den Bachelor und anschließend den Master machen. Wenn es sich mit dem Handball spielen vereinbaren lässt, würde ich danach gerne ins Berufsleben einsteigen.

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