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Profifußball und Fernstudium

Okan Kurt vereinbart Studium und Profifußball. Der Mittelfeldspieler spielt für den FC St. Pauli.
Okan Kurt vereinbart Studium und Profifußball

Hallo Okan, Profifußball beim FC St. Pauli und Studium – wie geht das zusammen?
Ich habe das Fernstudium im Sommer angefangen, weil ich neben dem Fußball noch was anderes machen wollte. Ich muss sagen, das passt sehr gut zusammen. Der Trainingsplan kommt mir da sehr entgegen, weil wir fast ausschließlich vormittags trainieren und ich so am Nachmittag in Ruhe lernen kann.

Wie kommst Du mit der Doppelbelastung zurecht?
Das Gute ist, dass ich mir die Zeit selbst einteilen kann und ich kaum unter Zeitdruck gerate. Lediglich Klausurtermine könnten ein Problem für mich sein. Sollte ich zeitgleich ein Spiel haben, muss ich die Klausur verschieben. Da es jedoch genügend Nachholtermine gibt, ist auch das nicht wirklich problematisch.

Wie sieht Dein Alltag aus, kannst Du hierzu etwas erzählen?

Meist beginnt unser Training morgens um 10 Uhr. Mit allem, was dazu gehört, verlasse ich das Trainingsgelände in der Regel gegen 14 Uhr. Dann nehme ich mir Zeit fürs Mittagessen, ehe ich mich am Nachmittag dann zwei bis drei Stunden dem Studium widme.

Warum konzentrierst Du Dich eigentlich nicht ausschließlich auf den Sport – wäre doch einfacher, oder?
Man kann sich auf beides konzentrieren. Das Studium ist eine gute Möglichkeit abzuschalten. Es ist eine andere Belastung für mich, die mir aber gut tut.

Bleibt bei der ganzen Belastung eigentlich noch Zeit für Hobbies? Und, wenn ja, was machst Du dann in Deiner Freizeit?
Weil ich in Hamburg groß geworden bin und viele meiner Freunde in Hamburg wohnen, verbringe ich viel Zeit mit ihnen, aber auch mit meiner Freundin und meiner Familie.

Unterstützen Dich Deine Freunde und Familie?
Sie unterstützen mich voll und ganz, bei dem was ich mache. Wenn ich lernen muss und keine Zeit habe, verstehen sie das. Meine Freunde studieren auch und wissen somit, wie das ist. Wir finden immer wieder Tage, wo man mehr Zeit hat und sich trifft.

Wie bist Du zum Fußball gekommen und was sind Deine sportlichen Ziele?

Ich bin durch meinen Vater und meinen großen Bruder, der selbst auch Fußball gespielt hat, zum Fußball gekommen. Da war ich ein ganz kleiner Junge. Als ich fünf Jahre alt war, habe ich auch schon bei Concordia angefangen. Mein Ziel ist es immer, mich durchzusetzen.

Wie kommst Du mit sportlichen Niederlagen zurecht und inwieweit helfen Dir diese sogar im Studium?

Ich bin ein Mensch, der nicht gerne verliert, weder am Wochenende bei den Spielen noch im Training. Wenn man verliert, schaue ich immer, was ich hätte besser machen können. Das Studium kommt mir insofern entgegen, um auf andere Gedanken zu kommen.

Wie stellst Du Dir Deine Zukunft vor – sportlich und privat?
Erst einmal will ich so lange und so hochklassig wie möglich Fußball spielen. Nach meiner aktiven Karriere will ich im Sport weitermachen, deshalb habe ich mich auch für das Studium entschieden.

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