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Große Disziplin und ein "Plan B": Handballtorwart Justin Rundt im Interview

Justin Rundt steht für den HSV Handball in der ersten Liga zwischen den Pfosten.
Der Nachwuchstorhüter will sich dauerhaft in der ersten Liga etablieren.

Beim HSV Handball spielt Justin Rundt derzeit als dritter Torwart in der Bundesliga. Vor der Stuzubi-Messe in Hamburg stand der 19-Jährige Stuzubi für ein Kurzinterview zur Verfügung und sprach über seine Pläne nach dem Abitur und seinen typischen Tagesablauf als Handball-Profi.

Stuzubi: Wie bist zu zum Handball gekommen?

Justin: Ich habe früh mit Fußball begonnen. Eines Tages hat mich ein Mannschaftskamerad zum Handballtraining mitgenommen. Letzten Endes hatte ich beim Handball einfach mehr Spaß.

Stuzubi: Wie ist deine Rolle im Team des HSV und welche sportlichen Ziele hast du?

Justin: Als dritter Torwart der Profis stehe ich immer bereit, wenn ich gebraucht werde. Durch mein Zweitspielrecht für Henstedt-Ulzburg sammele ich aber schon jetzt viel Erfahrung in der 2. Bundesliga. Mein Ziel ist es, mich langfristig in der 1. Bundesliga zu etablieren.

Stuzubi: Nach dem Abitur gilt deine volle Konzentration gerade deiner Handball-Laufbahn. Wie sehen deine beruflichen Pläne aus  - willst du eine Ausbildung machen oder studieren?

Justin: Ich werde ein Fernstudium der Ernährungswissenschaft beginnen. Geplant ist der Einstieg für das Sommersemester 2015.

Um Profisportler zu werden, braucht man viel Disziplin. Die wohl schönste Belohnung: ein Sieg.
Neben dem Sport verbringt Justin seine Zeit gerne mit Familie und Freunden.

Stuzubi: Hältst du es für wichtig, neben der sportlichen Laufbahn einen „Plan B“ für die Zukunft zu haben?

Justin: Definitiv! Da gibt es einige gute Gründe. Das Verletzungspech kann dich jeden Moment erwischen. Außerdem ist die Karriere nicht lang genug, um bereits auszusorgen. Das ist im Fußball deutlich anders.

Stuzubi: Beschreibe uns doch mal den typischen Tagesablauf eines Handballers.

Justin: Ein normaler Tag beginnt morgens mit dem Training, zumeist eine Krafteinheit. Am Nachmittag steht die zweite Einheit an. Die restliche Zeit benötigt der Körper zur Regeneration. Es bedarf großer Disziplin.

Stuzubi: Bleibt neben den vielen Verpflichtungen eigentlich noch Zeit für private Dinge? Was machst du, wenn du Freizeit hast?

Justin: Die Freizeit ist rar. Dementsprechend muss man sie gut nutzen, wenn sie da ist. Zur Abwechslung vom Handball spiele ich gerne Tennis, wenn es die Zeit hergibt. Ansonsten lege ich viel Wert auf mein Umfeld. Ich verbringe meine Freizeit viel mit meiner Familie, meiner Freundin und meinen Freunden.

Stuzubi: Vielen Dank für das Gespräch und alles Gute für deine Zukunft!

 
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