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Studium abgebrochen und trotzdem 1,3

Besonders schätzt der Revolverheld-Sänger, der nun auch als Solist unterwegs ist, Islands Weite und Stille.

5vor12: Hast du dir mal überlegt, was ganz Handfestes zu studieren, wie etwa Medizin, Jura oder BWL?
Ich glaube, wenn man Arzt oder Jurist werden will, dann weiß man das schon ganz früh. Dazu ist man berufen oder nicht. BWL finde ich zum Beispiel einfach grauenhaft! Was man danach damit machen kann, etwa in die Medien gehen, wäre zwar interessant. Aber das hätte ich ja mit meinem Kulturwissenschaftsstudium auch machen können.

5vor12: Was hättest du gemacht, wenn es mit der Musik nicht geklappt hätte?
Einen Plan B hatte ich nicht so richtig. Ich hätte wohl in der Musikbranche gearbeitet, also im Management oder im Verlag. Feldforschung hat mir im Studium Spaß gemacht. Man hat mir mal angeboten, einen IMAX-Film über die Transsibirische Eisenbahn zu drehen, da wäre ich zwei Jahre unterwegs gewesen. Ein spannendes Ding, aber ich habe mich immer für die Musik entschieden.

5vor12: Gibt es für dich musikalische Vor­bilder?
Musikalisch gesehen war das Sting mit The Police, das ist einfach die geilste Popband. Aber es gibt auch viele Solosachen, die ich toll finde. Mein Vorbild als Sänger ist ganz klar Eddie Vedder, der Sänger von Pearl Jam, das war einfach – die verfickte Revolution! – Grunge war das Größte für mich!

5vor12: Was sind deine nächsten musikalischen Projekte?
Jetzt ist ja erst mal die Tour mit der neuen Platte und dann werden wir im Sommer ein paar Songs schreiben mit der Band. Und dann habe ich noch mein Singersongwriter-Projekt „Feels like home“, das ich in diesem Jahr vorantreiben will.

5vor12: Johannes, ich danke dir für das Gespräch.

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