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Sind wir nicht alle ein bisschen nomophob?

Der kreative Kopf hinter der Nomophobie-Studie: Torsten Ambs
Wie Smartphone-süchtig bist du?

Die Zahl der Süchtigen in Deutschland steigt, das Angebot ist endlos und die Entzugserscheinungen heftig. Die neue Droge, die die Generation der „Digital Natives“ beherrscht, ist klein, glänzend und immer up-to-date: das Smartphone.

No-Mobile-Phone-Phobia"

Gehörst auch du zu den Süchtigen, die sich ein Leben ohne Smartphone nicht mehr vorstellen können? Torsten Ambs, Geschäftsführer der Agentur Mindstore Marketing, beschäftigt sich seit längerem mit dem modernen Phänomen der „No-Mobile-Phone-Phobia“, kurz „Nomophobie“ genannt. Er wollte wissen:
Wie groß ist die Angst der jungen Leute, nicht mehr am digitalen Datenstrom teilhaben zu können? Wie groß ist die Panik vor mobiler Isolation in Deutschland? In Zusammenarbeit mit der
Akademie der Media in Stuttgart führte er eine Umfrage durch, deren Ergebnisse wir euch hier präsentieren wollen.

Der Begriff „Nomophobie“

Unter Nomophobie wird die Angst verstanden, plötzlich nicht mehr mobil erreichbar zu sein. Nichts ist für die Nomophoben unter uns also schlimmer, als ihre Handys zu Hause zu vergessen. Aber auch Situationen, in denen der Akku unterwegs seinen Geist aufgibt oder der Empfang über längere Zeit ausbleibt, versetzen die Süchtigen in Unruhe und Panik. Besonders gefährdet scheint dabei die Generation der „Digital Natives“ zu sein, das heißt die jungen Leute, die in das digitale Zeitalter hineingeboren wurden und sich in der Welt der Smartphones, Clouds, Notebooks und im Internet so richtig zuhause fühlen.

Die wichtigsten Studienergebnisse

Zusammen mit Studenten der Akademie der  Media in Stuttgart begab sich Torsten Ambs im Mai 2013 auf die Suche nach Antworten und befragte rund 2.100 junge Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahren zu diesem Thema. Die Studienergebnisse wurden unter dem Titel „Smartphones und andere kulturelle Katastrophen“ veröffentlicht. Hier die wichtigsten Ergebnisse:

  • 6 von 10 Befragten tendieren zu nomophobem Verhalten.
  • Über 50 Prozent der befragten Personen fühlen sich nackt, wenn sie ohne Smartphone aus dem Haus gehen.
  • Über 80 Prozent der Befragten nehmen das Smartphone mit auf die Toilette.
  • 88 Prozent haben ihr Smartphone mit im Bett.
  • Telefoniert wird kaum noch mit dem Smartphone, hoch im Kurs steht dagegen die Nutzung von Instant Messengern wie WhatsApp.

Wir wollen eure Meinung!

Auf der Spannweite zwischen Nomophobie und Smartphone-Enthaltsamkeit – wo steht ihr? Wärt ihr in der Lage, euer Handy eine Woche lang ausgeschaltet im Schrank zu lassen oder jagt euch allein der Gedanke daran schon einen Schauer über den Rücken? Postet uns eure Meinung auf www.facebook.com/stuzubi.

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