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Künstler - zwischen Traumjob und Existenzkampf

Einen internationalen Durchbruch in der Kunstszene wie Niki de Saint Phalle erreichen nur wenige.
Künstler arbeiten hart, haben aber kein sicheres Einkommen

Sie sind weltbekannt, die bunten „Nana“-Figuren aus Polyester von Niki de Saint Phalle am Leineufer in Hannover. Mit diesen abstrahierten, verspielten und sehr weiblich geformten Figuren setzt sich Niki de Saint Phalle auf ihre Weise mit der Rolle der Frau auseinander. Die Künstlerin ist die erste und einzige Ehrenbürgerin der niedersächsischen Landeshauptstadt und wäre in diesem Jahr 84 Jahre alt geworden.

In einem Vorort von Paris 1930 geboren, wuchs Niki de Saint Phalle hauptsächlich in den USA auf und kehrte später an der Seite ihres Lebensgefährten Jean Tinguely nach Europa zurück. Der künstlerische Durchbruch gelang ihr in den fünfziger Jahren mit der Teilnahme an Ausstellungen der internationalen Künstlergruppe „Nouveaux Réalistes“. Ihre Werke sind nicht nur in Hannover zu bewundern, sondern unter anderem auch in Stockholm, Paris, Jerusalem und in der Toskana. Niki de Saint Phalle starb 2002 in San Diego.

 
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