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Der FoodFighter

Profikoch Michael Schieferstein kämpft in Schulen gegen den Wegwerfwahn.
Profikoch Michael Schieferstein kämpft in Schulen gegen den Wegwerfwahn

Profikoch Michael Schieferstein kämpft in Schulen gegen den Wegwerfwahn

Der Anstoß kam während seiner Ausbildung zum Koch und Küchenmeister: „Die alltägliche übermäßige Lebensmittelverschwendung muss bekämpft werden“, beschloss Michael Schieferstein. Seit Jahren setzt er sich deshalb als FoodFighter gegen das unnötige Wegwerfen von Lebensmitteln und deren geringe Wertschätzung ein und engagiert sich hierfür in vielen sozialen Projekten – vor allem in Schulen.

Zum Schuljahr 2013/14 startete Michael Schieferstein das europaweit einzigartige Projekt „ABC der Lebensmittelwertschätzung“ an der Goethe-Grundschule in Mainz. Das Projekt läuft nun seit zwei Jahren sehr erfolgreich. Im Mittelpunkt stehen die Nachhaltigkeit und Wertschätzung von Grundnahrungsmitteln, die gesunde Ernährung von Kindern sowie die Gemeinschaft beim gemeinsamen Zubereiten und Verzehren der Speisen mit Bio-Lebensmitteln aus der Region. Schiefersteins Ansatz „Aus der Praxis, für die Praxis“ ist simpel: „Nur wer mit wertvollen Lebensmitteln auch umzugehen weiß, weiß sie auch zu schätzen“. Der FoodFighter möchte ein Gesundheits- und Haushaltsmanagement als Bildungs- und Erziehungsaufgabe einführen. Michael Schieferstein ist überzeugt: „Denn nur durch die frühzeitige Vermittlung von Wissen über die Wichtigkeit vom richtigen Umgang mit Lebensmitteln und den Wert einer gesunden Ernährung kann ein nachhaltiges Umdenken im Verbraucherverhalten bereits in jungen Jahren erreicht werden.“

Zu schade für die Tonne: „Wer sich mit dem Zubereiten von Gemüse und Obst auskennt, wirft auch weniger weg“, so die Philosophie von Michael Schieferstein.

Michael Schieferstein hat eine FoodFighter Philosophie

Haushaltsmanagement als Bildungsaufgabe

Deshalb hat das aktuelle Schulprojekt das Ziel, eine neue (junge) Generation von Konsumenten zu erreichen und zum Mitmachen zu motivieren. In den Klassen wird gemeinsam geschnippelt, kennengelernt, gekocht und gegessen. Die Schüler lernen ganz nebenbei, aber mit hohem Aufmerksamkeitsgrad, den Wert von Lebensmitteln zu schätzen und lernen, wie Vieles selbst gemacht werden kann. Junge Menschen, die sich für die FoodFighters interessieren und engagieren, können durch eine aktive Mitgliedschaft im Verein sehr viel Neues über die Themen Nachhaltigkeit und Gesundheit erlernen. Und Nachhaltigkeit ist schließlich DAS Thema der Zukunft. Michael Schieferstein hat durch seine vielen sozialen Engagements den Grundstein gelegt. Ob mit Kochshows oder bei Podiumsdiskussionen in den unterschiedlichsten Arten - überall sind die FoodFighters vertreten. Jetzt werden hierfür Nachahmer oder Mitmacher benötigt, die sich in ihren Schulen mit dieser Thematik auseinandersetzten möchten und praktisch „fighten“ – für eine gesunde und nachhaltige Zukunft.

Das Buch „Projekt Globaler Wegwerf-Wahnsinn“ von Michael Schieferstein gibt praktische Tipps.
Das Buch „Projekt Globaler Wegwerf-Wahnsinn“ von Michael Schieferstein gibt praktische Tipps.

Wege im Studium oder Berufsleben

Michael Schiefersteins nachhaltige „FoodFighter“-Philosophie lässt sich auch nach der Schulzeit aktiv weiterverfolgen. An Universitäten werden verschiedenste Studiengänge angeboten – von Abfallwirtschaft und Altlasten“ über „Bio- und Umwelttechnik“ bis hin zu „Life-Science-Engineering“ mit verschiedensten Abschlussmöglichkeiten. Auch Jobs werden in diversen Bereichen der Nachhaltigkeit angeboten: beispielsweise im Projektmanagement (Umwelt und Energie). Eine andere Möglichkeit auf die FoodFighter-Idee aufmerksam zu machen, ist, in der Öffentlichkeitsarbeit rund um nachhaltige Projekte tätig zu sein (Webseite, Blog Posts, Pressearbeit, Erarbeitung der Broschüre). Das Engagement des prominenten FoodFighters Michael Schieferstein sorgte inzwischen auch bei der Bundesregierung für große Anerkennung: Er wurde zum Botschafter der  Weltausstellung Expo Milano 2015“ ernannt. Darüber hinaus ist Schieferstein Sachverständiger im Ausschuss des Deutschen Bundestages und berät mehrere Bundesministerien – sein Schulprojekt „ABC der Lebensmittelwertschätzung“ könnte schon bald Bestandteil des deutschlandweiten Lehrplans werden. Dafür setzt sich der engagierte Profikoch weiterhin leidenschaftlich ein!

 

 

 
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Damit die vielen Projekte von FoodFighters e.V. umgesetzt werden können, benötigen die FoodFighters ehrenamtliche Helfer vor allem in den Schulen.

Wer Interesse hat, kann sich unter www.foodfighters-verein.de weiter informieren und Mitgliedsanträge downloaden.