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Deutsche Erfindungen Teil I

Der mp3-Player – Musik in meinen Ohren
Die Musik für die Hosentasche ist eine Erfindung des Deutschen Karl-Heinz Brandenburg vom Fraunhofer Institut in Erlangen – angeblich ist ihm die Idee unter der Dusche gekommen. In der Tat hat er 1982 erforscht, dass man Musik digital verkleinern kann, wenn man eine bestimmte Schwäche unseres Ohres nutzt. Er ließ einfach alle Frequenzen weg, die wir sowieso nicht hören können und erfand damit das mp3-Format. Bei den deutschen Musikmanagern stieß der Elektrotechniker Ende der 80er Jahre damit auf wenig Interesse. Zehn Jahre später übernahmen unter anderem Apple und Sony das Format als Standard und machten das große Geld. Brandenburg erhält seither die jährlichen Lizenzgebühren.

Die Tempo-Taschentücher
Wer sagt heute noch Papiertaschentuch? Richtig, Tempo nennen wir das Einmal-Schnäuztuch. Als 1894 das erste entsprechende Patent vergeben wurde,  lautete der Begriff noch etwas sperrig „glycerinhaltige Zellstofftücher“. Die Vereinigten Papierwerke Nürnberg ließen 1929 ihr Model patentieren und gleichzeitig dessen „griffigen" Namen „Tempo" schützen. Der Erfolg des Tempo-Tuches ist leicht nachvollziehbar, wenn man überlegt, dass die zuvor benutzten Stofftaschentücher nicht entsorgt wurden, sondern ausgewaschen und wiederverwendet werden mussten.

Das ist übel, sprach der Dübel und verschwand in der Wand
Als Handwerker im Mittelalter Holz, Tierblut und Späne in Bohrlöcher stopften, um Befestigungen auch wirklich zu befestigen, hatten sie eigentlich den Dübel bereits erfunden. Spätere Erfinder verbesserten das Prinzip und
verwendeten Hanfschnur in Verbindung mit einer Art Klebstoff aus Tierblut beziehungsweise im Verbund mit einer Blechhülse. Der wahre Durchbruch gelang aber erst Artur Fischer. Der hatte 1957 die Idee, einen hohlen Kunststoffstift an der Spitze auf zu sägen. Einmal im Bohrloch versenkt, spreizt sich ein Fischer-Dübel seither auf, sobald eine Schraube eingedreht wird.

Mund auf, Schnuller rein
Der gute alte Schnulli war schon im Altertum ein Segen, um Kinder ruhig und friedlich nuckeln zu lassen – und ein Fluch, weil zu viel friedliches Nuckeln zu schiefen Zähnen und missgebildeten Gaumen führen konnte. Zwei deutsche Zahnmediziner, Dr. Adolf Müller und Professor Wilhelm Balters, wollten dem Abhilfe schaffen und entwickelten 1949 einen Schnuller aus Gummi, der sich der Gaumenform der kleinen Dauerlutscher besser anpasste und seither Fehlstellungen und Missbildungen verhindert.

Erfindungen Teil II
Erfindungen Teil III

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