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„Echtes Agentur-Feeling“

Print ist tot – es lebe das Internet? Auf diesen einfachen Nenner lässt sich das Leserverhalten der jungen Generation zwischen 15 und 25 Jahren nicht bringen. Klar: Für die schnelle Recherche wird mit Vorliebe im Web gesurft; aber wenn es um Themen mit großer Nachhaltigkeit geht, greift auch die Generation 3.0 immer noch gerne zum gedruckten Papiermagazin. Vorausgesetzt das Heft trifft mit Format, Farben und Füllung den jungen Style. Ganz besonders spannend wird’s, wenn es um das wohl umfangreichste Thema zum Schulabschluss geht: die Berufs- und Studienorientierung. Wollen Schüler dazu auch in Zukunft noch ein gedrucktes Magazin in den Händen halten? Und welches Design würde sie dann überhaupt noch ansprechen?

Azubis im direkten Kontakt zu den Machern

In Zusammenarbeit mit der Marke „Stuzubi – bald Student oder Azubi“ hat die Mediadesign Hochschule (MD.H) in Berlin im Mai zu diesem Thema ein aufschlussreiches Projekt präsentiert: 16 Auszubildende zum Mediengestalter Digital und Print beteiligten sich während des Sommersemesters 2014 daran. Ihre Aufgabenstellung: „Macht euch Gedanken dazu, wie ihr ein modernes Karrieremagazin für Schulabgänger konzipieren und gestalten würdet.“

„Das Projekt ist für unsere Auszubildenden deshalb besonders spannend“, freut sich Designer und  Ausbildungsleiter Martin Adam, der das Projekt an der Mediadesign Hochschule Berlin leitet, „weil sie in der dreimonatigen Projektphase im direkten Kontakt zu den Machern der Marke Stuzubi waren und auf diese Weise eine reale Arbeitsatmosphäre von Agenturen erlebt haben.“ Im März 2014 lieferte das Stuzubi-Team den MD.H-Azubis Textvorlagen und Fotos, Hintergrundinfos zur Branche und zur aktuellen Situation bei der Berufs- und Studienorientierung.

"Wir sind eine bildverwöhnte Generation"

Dann machten sich die Auszubildenden ans Werk. Sie sichteten Magazine zum Thema und analysierten sie, um positive und negative Aspekte festhalten und auswerten zu können. Dazu MD.H-Azubi Nicole: „Uns fiel gleich auf, wie textlastig die meisten Magazine mit dem Thema Berufs- und Studienorientierung umgehen. Das hat uns nicht überzeugt. Wir sind eine bildverwöhnte Generation. Mehr Grafiken und viele Fotos machen uns neugierig auf ein Thema. Wir blättern gerne gemütlich durch Fotostrecken, holen erste Infos über die Bildunterschriften ein und orientieren uns an Zwischentiteln, die dann im besten Fall dazu verleiten, den ganzen Text zu lesen.“

Farbpalette und neue Gestaltungselemente

 
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