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"Für jeden Beruf hilfreich"

Die Absolventen haben vielfältige Möglichkeiten nach der Ausbildung - nicht nur auf der Bühne
Das gewisse Extra wird gesucht bei der Stage School

5vor12: Gibt es prominente Beispiele von einem Absolventen Ihrer Schule, der später eine internationale Karriere startete?

Anja Launhardt: Anna Montanaro ist erfolgreiche Musicaldarstellerin und auch im Ausland aktiv, darüber hinaus Lucy Diakowska von den „No Angels“ sowie Anna Loos, die man ja als Schauspielerin und Sängerin kennt.

5vor12: In der heutigen Berufswelt wird glücklicherweise auch immer mehr Wert auf die empathische Entwicklung der Bewerber gelegt. Inwieweit können Schulabgänger auf dem Weg in die Berufswelt, auch Workshop bei der StageSchool als „Business-Coaching“ nutzen, um beispielsweise ihr Selbstbewusstsein zu stärken, Rhetorik zu schulen etc.?

Anja Launhardt: Ganz allgemein sind die Fächer und Ihre Fachinhalte für fast jeden Beruf hilfreich. Fast jeder möchte, wenn er eine Rede hält oder in ein kompliziertes Meeting geht, etwas präsentieren, erklären, vertreten oder verkaufen, soll dabei ruhig und souverän wirken.

Da ist fast jede Grundübung aus dem Gesangsbereich hilfreich! Man lernt, den Atem ruhig tief und kontrolliert für sich zu nutzen, die Stimmfarbe belohnt diese Sänger-Atmung sofort mit einem entspannten Ton, der gut geerdet und souverän wirkt. Der Schauspielunterricht lehrt Mut und eine Körperhaltung, welche das aufrechte „Senden der Inhalte“ durch gute Haltung unterstützt, er kurbelt die Phantasie, aber auch das Zuhören an und letztendlich sind die sprechtechnischen Übungen immer eine Hilfe zu guter tragender Artikulation. Das in Kontakt kommen mit Texten unterschiedlichster Farben schult den Wortschatz und die Rhetorik.

Der Tanzunterricht fördert die Körpersprache und stärkt die gesamte Rumpfmuskulatur, was eine bessere  „Gesamt-Performance“ begünstigt.

Die empathischen Faktoren sind durch die methodischen Notwendigkeiten automatisch implementiert: Konzentration, Teamfähigkeit und abrufbares Fokussiert sein, Disziplin mit dem eigenen Körper, sowie schnellere Auffassungsgabe durch koordinative Aktivität beider Gehirnhälften. Beim Tanz-Training zum Beispiel werden Abläufe oft spiegelbildlich „auf rechts“ / „und auf links“ geschult. Insgesamt genommen bewirkt das Beschäftigen mit den drei Fächern und ihren Unterfächern ein gestärktes Selbstbewusstsein, weil ich in komplexen Situationen auf trainierte Abläufe automatisch zurückgreifen kann, die mir Sicherheit geben.

Meine jahrelangen Erfahrungen in Business Coachings und in den vielen künstlerischen Projekten unterschiedlichster Art sind durchweg positiv, manchmal überwältigend.

5vor12: Vielen Dank für das Interview!

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