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Technik bleibt Trend

Schweißen musst du in vielen technischen Ausbildungsberufen.
Die richtige Schutzkleidung ist in technischen Berufen sehr wichtig.

Technische Berufe zählen neben den kaufmännischen zu den beliebtesten in Deutschland. Die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker schaffte es im Berufswahlranking 2014 des Bundesinstituts für Berufsbildung unter die Top 5. Kein Wunder, denn der Bedarf an Nachwuchskräften in dieser Branche ist hoch und die Möglichkeiten sind zahlreich und vielfältig.

Ob in der Forschung und Entwicklung, in der Konstruktion und Planung, der Produktion oder in der Anwendung modernster Technologien: Die Technik-Branche bietet in allen Bereichen attraktive Karrieremöglichkeiten. Ingenieure sind nach wie vor gefragt. Der Bedarf soll laut dem Institut für Wirtschaft in Köln sogar noch weiter ansteigen. Darum ist das Einstiegsgehalt in MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) auch vergleichsweise hoch.

Viele Bildungswege führen in die Technik-Branche

Wenn du eine Ausbildung machen möchtest, findest du vor allem in der Industrie und im Handwerk viele Angebote. Aber auch der Öffentliche Dienst und die Landwirtschaft bilden Techniker aus. Eingesetzt werden sie zum Beispiel bei der Planung und Konstruktion von Gebäuden, Maschinen und technischen Anlagen, in der Fahrzeug- und Verkehrstechnik sowie in der Luft- und Raumfahrttechnik.

Techniker sind fit in Mathe, Physik und Englisch

Der Klassiker eines Technik-Studiums sind die Ingenieurwissenschaften. Sie unterteilen sich in Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik, Bautechnik/Architektur, Bergbau/Hüttentechnik und Verfahrenstechnik. Auf ein Spezialgebiet wie Fahrzeugtechnik, Anlagenbau oder Umwelttechnik legst du dich später fest. Zunächst lernst du die Grundlagen. Das sind vor allem Mathematik, Mechanik, Maschinenelemente/Konstruktionslehre, Werkstoff- und Baustoffkunde, Physik und Elektrotechnik.

Bewerbungen von Frauen sind bei vielen Unternehmen gern gesehen.
Noch immer trauen sich nur wenig Frauen in die Technik-Branche.

Wenn du einen Beruf in der Technik-Branche ergreifen willst, solltest du eine Vorliebe für Mathe und Physik haben. Du solltest in der Lage sein, physikalische Größen wie Spannungen, Ströme und Widerstände zu messen.

Ein grundlegendes Verständnis für physikalische Gesetzmäßigkeiten ist ebenfalls sehr wichtig. Das brauchst du zum Beispiel beim Konstruieren von Bauteilen. Mathematik benötigst du unter anderem, um Versuchsreihen auszuwerten oder die Tragfähigkeit einer Konstruktion, wie beispielsweise einer Brücke, zu berechnen. Falls dein Wissen aus dem Mathe-Unterricht etwas eingerostet sein sollte, keine Panik: Viele Unis bieten vor dem Studienstart spezielle Vorkurse an, in denen du deine Kenntnisse auffrischen kannst.

Sprachbegabt solltest du ebenfalls sein. Denn auch wenn es nicht im Vordergrund steht: Englisch ist ein Muss. Forschungsliteratur an der Uni oder Bedienungsanleitungen für neueste Technologien gibt es nämlich oft nicht auf Deutsch.

Auf in die MINT-Berufe, Mädels!

Noch immer beginnen deutlich mehr junge Männer als Frauen eine Karriere im technischen Bereich. Das Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) listet bei jungen Männern gleich fünf technische Studiengänge unter den Top 10 der beliebtesten Studiengänge: Maschinenbau, Informatik, Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik. Bei Frauen nicht einen.

Was viele nicht wissen: In dieser Branche sind nicht nur technische Fähigkeiten gefragt. Service und Beratung sowie Kreativität und Kommunikation spielen neben der Technik heute die Hauptrolle. Darum gibt es verschiedene Schwerpunkte, die für Frauen sehr interessant sind, zum Beispiel Forschung und Entwicklung, Produktion, Vertrieb, öffentlicher Bereich sowie Datenverarbeitung und Organisation.

(Stand: 03. März 2015)

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