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Zukunftsbranche IT: Was Computerfachleute können müssen

Informatiker verstehen bei solchen Programmcodes genau, worum es geht.
ITler sind Experten in Sachen Promgrammieren.

Die Abkürzung IT steht für Informations- und Kommunikationstechnik und verbindet Elektrotechnik mit Informatik. Wenn du zu den Experten gehörst, die ihren Eltern und Freunden helfen müssen, wenn mal wieder der Rechner streikt, du selber schon mal einen Computer aufgeschraubt oder dich im Programmieren versucht hast, bist du gut in der IT-Branche aufgehoben.

Eine ganze Industrie schreibt und aktualisiert Softwareprogramme, behebt Programmierfehler oder berät Anwender. Dadurch ergeben sich viele berufliche Chancen. Denn egal, ob du einen Kühlschrank aufmachst, ein Auto startest, eine SMS verschickst oder MP3s hörst: In fast allen täglichen Gebrauchsgegenständen, technischen Geräten und Maschinen steckt IT.

Der Gesamtbereich IT, Datenverarbeitung, Computer ist in fünf Berufsfelder unterteilt. Es gibt Berufe in der Hard- und Softwareentwicklung, in der IT-Administration, in der IT-Koordination, in der IT-Kundenbetreuung und ganz allgemein Berufe rund ums Internet. Unter den rund 140 Berufen gibt es zum Beispiel die Assistenz Informatik ebenso wie die Nutzerschnittstellenprogrammierung, den Operator und ERP-Organisator, den Serviceingenieur, den Kundenbetreuer oder den Web-Designer.

Informatik an der Uni

Den Einstieg in diese Berufe schaffst du entweder über eine Ausbildung oder ein Studium. Universitäten und Fachhochschulen bieten einschlägige IT-Studiengänge an, möglich ist aber auch ein Duales Studium. Die typischen Lerninhalte sind Logik, Algorithmen, Datenstrukturen, Computertechnik und Mathematik. Zuerst lernst du die Teilgebiete Theoretische oder Technische Informatik kennen sowie Programmiersprachen und die Geschichte der Hard- und Software-Entwicklung. Später setzt du Schwerpunkte, zum Beispiel im Bereich Künstliche Intelligenz oder Virtuelle Realität. Neben logischem Denken spielt auch die Kreativität eine große Rolle.

Nach deinem Abschluss kannst du vom Entwickler bis zum Projektleiter auf vielen Ebenen in IT-Firmen arbeiten. Neben reinem Programmieren sind auch die Unternehmensberatung, Multi-Media oder die Forschung mögliche Tätigkeitsfelder. Aufgrund der Vielfalt werden heute oft Nebenfächer wie BWL, Ingenieurwesen oder Psychologie ins Studium integriert. Eine beliebte und erfolgreiche Fächerkombination ist zum Beispiel Wirtschaftsinformatik.

Doch für den Berufseinstieg reichen Fachkenntnisse allein nicht aus. Auch Teamfähigkeit ist wichtig, da Informatiker meist in Projektarbeiten eingebunden sind. Auch Englisch ist unverzichtbar, schließlich ist das die allgemein verbindliche Programmsprache. Es reicht also nicht, wenn du technisch begabt bist, auch Sprachen sollten dir liegen.

Ausbildung im IT-Bereich

Grundvoraussetzungen für eine Ausbildung in der Informatik sind eine Vorliebe für mathematische Themen und Freude am Umgang mit Menschen. Der stille Bastler und Schrauber ist eine Fantasiegestalt. Im wahren Leben musst du zwar auch abstrakt und systematisch denken, dich aber gleichzeitig sehr konkret ausdrücken können. Die Menschen, die deine Softwarelösungen anwenden, wollen schließlich von dir lernen, wie das geht.

Ausbildungsrichtungen gibt es viele. Zunächst lernst du die allen IT-Berufen gemeinsamen Kernqualifikationen: Hardware und deren Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten; Programmieren, Konfigurieren, Integrieren oder Analysieren und Pflegen von Systemlösungen sowie rechtliche Hintergründe; Geschäftsprozesse; Arbeitsrecht, -schutz, -organisation und -techniken. Dazu kommen Zusatzqualifikationen für die jeweilige Fachrichtung.

Nach deiner Ausbildung kannst du in vielen verschiedenen Branchen arbeiten, zum Beispiel in der Automobilindustrie, in der Energieversorgung und Energiewirtschaft, im Handwerk, in der Telekommunikation oder in der Luft- und Raumfahrt.

(Stand: 03. März 2015)

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Berufe im IT-Bereich (Auswahl)

 
Studium

  • Angewandte Systemwissenschaft
  • Bioinformatik
  • Geoinformatik
  • Medieninformatik oder Computervisualistik
  • Medizinische Informatik
  • Robotik
  • Softwaretechnik
  • Technische Informatik (auch Ingenieur-Informatik)
  • Wirtschaftsinformatik

Ausbildung

  • Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste
  • Fachinformatiker
  • Informatikkaufmann
  • IT-Systemelektroniker
  • IT-Systemkaufmann
  • Mathematisch-technischer Assistent
  • Mathematisch-technischer Softwareentwickler
  • Mediengestalter Digital und Print