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Work & Travel in Neuseeland

Patrick Keferloher sorgt während seiner Work and Travel-Tour durch Neuseeland auch mal selbst fürs Abendessen.

Lust auf Abenteuer
„Das waren noch Zeiten!“ Patrick Keferloher gerät ins Schwärmen, wenn er an die Zeit denkt, als er im Januar dieses Jahres nach Neuseeland aufbrach. Im Gepäck: nur das Allernötigste zum Anziehen, aber dafür jede Menge Lust auf Abenteuer. Und die sollte der junge Bayer, der Anfang September seine Ausbildung zum Industriekaufmann begonnen hat, auch erleben. Sechs Monate tourte Patrick Keferloher durch Neuseeland.

Auf der Nordinsel in Auckland traf Patrick zunächst deutsche Verwandte: „Sie haben mir dabei geholfen, einen Van zu kaufen.“ Mit dem ziemlich betagten Kleinbus steuerte Patrick dann sein erstes Ziel an: New-Plymouth auf der Nordinsel. „Auf einer Farm mit 300 Kühen habe ich gelernt, zu melken und musste auch öfter mal zum Babysitting ran.

Hoch zu Pferd durch Neuseelands Hinterland.

Im Hostel: Backpacker unter sich
Von der Farm aus hatte Patrick ausgiebig Gelegenheit, die Nordinsel von West nach Ost und von Nord nach Süd zu erkunden, bevor es weiter nach Wellington auf die Südinsel ging. In dem Arbeiterhostel von Blenheim, unter Backpack-Touristen ein gern weitergegebener Tipp, blieb Patrick schließlich anderthalb Monate. „Das Gute dort war, dass man Arbeit mit einem Mindestlohn vermittelt bekommen hat.“ Patrick half bei der Ernte im Weinberg, schuftete in einer Flaschenfabrik und auf der Muschelfarm. „Körperlich wurde man schon ganz schön gefordert, dafür stimmte mit rund 10 Euro auch der Stundenlohn!“ 

Schade fand Patrick, „dass viel zu viele Deutsche vor Ort waren, nämlich mehr als die Hälfte.“ Deswegen bemühte sich Patrick, viel Englisch mit den Südamerikanern, Iren, Kanadiern und Engländern zu sprechen, die ebenfalls im Hostel wohnten. Am Ende eines langen Arbeitstages gab‘s dann meistens Party: „Da kommt man natürlich schnell ins Gespräch und es sind richtige Freundschaften entstanden.

Roadtrip über die Südinsel

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