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Teurer Traum: das Auslandssemester

Ein Auslandsaufenthalt ist teuer, aber Finanzierungshilfen machen ihn möglich.
Ein Auslandsaufenthalt macht sich gut im Lebenslauf.

Du möchtest während deines Studiums für ein oder zwei Semester ins Ausland? Verständlich, denn ein Auslandsaufenthalt erweitert nicht nur deinen Horizont, sondern macht sich auch gut im Lebenslauf. Die Finanzierung ist allerdings oft nicht leicht. Gut, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, dir dabei zu helfen.

  • Auslands-BAföG
    Die staatliche Förderung erhalten alle Studenten, die Inlands-BAföG beziehen. Auch Studenten, die keins bekommen, sollten einen Antrag stellen, denn die Einkommensgrenze für das Auslands-BAföG liegt höher. Den Antrag solltest du mindestens sechs Monate vor dem Auslandsaufenthalt einreichen. Zuschüsse gibt es für Studiengebühren, Hin- und Rückflug sowie die Krankenkasse und die Lebenshaltungskosten. Die Förderungsdauer beträgt in der Regel maximal zwei Semester.
    www.auslandsbafoeg.de
  • Begabtenförderungswerke
    Angelehnt an die BAföG-Bestimmungen, gibt es für Auslandsaufenthalte Zuschläge und Zuschüsse für Reisekosten und Studiengebühren. Die Voraussetzungen und Bewerbungsmodalitäten sind abhängig vom jeweiligen Begabtenförderungswerk. Grundsätzlich musst du an einer deutschen Hochschule immatrikuliert sein, sehr gute Noten haben und solltest gesellschaftliches Engagement zeigen.
    www.begabtenfoerderungswerke.de
  • Bildungskredit
    Das Bildungskreditprogramm der Bundesregierung hilft, wenn der Abschluss aus finanziellen Gründen in Gefahr ist. Auslandsaufenthalte werden gefördert, sofern die Leistungen an der deutschen Uni angerechnet werden. Die Höhe der Förderung ist im Gegensatz zum BAföG unabhängig vom Einkommen der Eltern und kann auch mit BAföG kombiniert werden.
    www.bva.bund.de/DE/Organisation/Abteilungen/Abteilung_BT/Bildungskredit/bildungskredit_node

    Eine flexible Studienfinanzierung aller Fachrichtungen durch die Deutsche Bildung ist ab einem Auslandsaufenthalt von vier Monaten möglich. Neben monatlichen Zahlungen von bis zu 1.000 Euro gibt es auch Zuschüsse für Studiengebühren und Reisekosten.
    www.deutsche-bildung.de/studienfoerderung-auslandssemester.html
  • Erasmus+
    Wie beim normalen Erasmus-Programm bewirbst du dich um die Förderung an deiner Hochschule. Die ist nur innerhalb der EU möglich und richtet sich nach den Vereinbarungen mit den Partnerhochschulen. Du bekommst aber die Studiengebühren erlassen sowie einen Reisekosten- und Mobilitätszuschuss.
    www.eu.daad.de
  • Kindergeld
    Das bekommen deine Eltern, wenn du im EU-Ausland oder in der Schweiz studierst. Falls du ins Nicht-EU-Ausland gehen willst, kann es sein, dass das Kindergeld wegfällt.
  • PROMOS
    Das „Programm zur Steigerung der Mobilität von deutschen Studierenden“ vergibt Teilstipendien, Pauschalen für Reisekosten, Kurs- und Studiengebühren sowie Zuschüsse zu den Aufenthaltskosten. Bewerben kann sich jede staatliche oder staatlich anerkannte deutsche Hochschule über das Akademische Auslandsamt oder über eine andere zentrale Verwaltungseinrichtung der Hochschule. Wie beim Erasmus-Programm sind direkte Bewerbungen von Einzelpersonen nicht möglich.
    www.daad.de/hochschulen/ausschreibungen/13502.de
  • Stipendien
    Gute bis sehr gute akademische Leistungen und gesellschaftliches Engagement sind die Grundvoraussetzungen für ein Stipendium. Wegen langer Vorlaufzeiten ist es ratsam, dich früh zu bewerben. Einen Überblick bietet dir der „Stipendienlotse“ des Bundesbildungsministeriums. Die bundesweite Datenbank wird laufend aktualisiert. Gute Anlaufstellen sind Stiftungen und der DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst). Wenn du in die USA willst, ist das Fulbright Stipendium besonders interessant.
    www.stipendienlotse.de
    www.daad.de
    www.fulbright.de

(Stand: 08.12.2014)

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