Anmelden: Deine Vorteile
  • Persönliche Stellensuche
  • Magazin kostenlos bestellen
Jetzt anmelden
 

Sprachunterricht mit „dem besten Lehrer, den ich je hatte!“

Nina in der Eingangshalle des British Museums.
Nina in der Eingangshalle des British Museums

In meiner Wohnung (ich lebte nicht bei einer Gastfamilie sondern im Studentenwohnheim von EF) teilte ich mein Zimmer mit einer Spanierin. In der Wohnung wohnten noch weitere Mädchen: drei Russinnen. Wir haben uns auf Anhieb super verstanden, leider hatten wir nie gemeinsamen Unterricht. Von unserer Wohnung aus im achten Stock hatte man das Gefühl, ganz London überblicken zu können – was in Wirklichkeit aber gar nicht geht, weil die Stadt viel zu groß ist. Ich kann von Glück sagen, dass ich seit drei Jahren einen Schulweg von eineinhalb Stunden habe und mich gut orientieren und auf neue Wege einstellen kann. Ansonsten hätte ich mich wahrscheinlich restlos verlaufen!

An meinem ersten Schultag habe ich gleich Freundschaften geschlossen, alle waren super nett. Der Schulunterricht war überraschend gut, hier lernte ich nicht nur das ewige Grammatik-Einmaleins, sondern Dinge, die nur Muttersprachler können und die man wissen muss. Ich verbesserte außerdem deutlich meine Aussprache, was wirklich toll war.

Am meisten bewundert habe ich meinen Lehrer, den wahrscheinlich besten Lehrer, den ich je hatte. Er spricht 16 Sprachen fließend und wenn jemand einmal etwas nicht verstanden habe, konnte er es jedem Schüler auf seiner Muttersprache erklären – der absolute Wahnsinn! Es war einfach super, weil man nach einer bestimmt Zeit nicht mehr im Kopf Deutsch gedacht hat und Worte gesucht hat, sondern einfach Englisch gedacht und die Scheu davor verloren hat, das gesuchte Wort auf Englisch zu umschreiben.

Die Springbrunnen am Trafalgar Square im Herzen Londons.
Die Springbrunnen am Trafalgar Square im Herzen Londons

Shopping und Sightseeing
Ohne Schirm führte kein Weg aus dem Haus, die Sonne kam meistens nur kurzzeitig zum Vorschein. Am ersten, schönen Tag bin ich gleich in den Sightseeing-Bus gestiegen und habe mir erst mal alles von außen angesehen. Besonders von dem Brunnen am Trafalgar Square war ich wirklich begeistert. Die Busfahrt dauerte wegen des Verkehrs den ganzen Tag, aber das Wetter war zum Glück sehr schön. Sehr beeindruckt war ich auch vom British Museum, schon allein architektonisch von außen und die Decke der Eingangshalle ist komplett aus Glas. Was ich auch schnell gelernt habe, ist, dass London sehr teuer ist, besonders wenn man vorhatte, so viel wie möglich zu shoppen!

Auch was das Essen betrifft, kann man leicht viel Geld ausgeben, allerdings hat man nach kurzer Zeit Geheimtipps herausgefunden, wo man gut und günstig essen kann. Allerdings gibt es viele Sehenswürdigkeiten, die man umsonst besichtigen kann. Wer sich für Architektur interessiert, kommt in London voll auf seine Kosten. Ich war z.B. begeistert vom Big Ben und den danebenliegenden Houses of Parliament.

Schon vor meiner Abreise freute ich mich unglaublich auf Topshop, weil es den Laden in Deutschland nicht gibt! Leider ist Shopping in London nur was für geduldige Menschen: Es ist einfach immer voll. Geradezu verliebt war ich in das Nobelgeschäft „Harrods“, wo ich auch einige tolle Sachen erstehen konnte.

Englische Tugenden: Höflichkeit, Schlange stehen und Geduld

Zurück

 
Suche