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Sprachreisegewinnerin Melina Kloth reiste mit EF Sprachreisen nach Rom

Melina Kloth vor dem Kolosseum in Rom.
Beliebte Touristenattraktion: das Kolosseum

Im Dezember 2012 besuchte Melina Kloth mit ihrer Freundin, wie viele andere Jugendliche in ihrem Alter auch, die Karrieremesse Stuzubi – bald Student oder Azubi in Hannover. Vor ihrem Rundgang füllten sie jeweils noch einen Fragebogen aus, um an einem Gewinnspiel teilzunehmen – Hauptgewinn: eine Sprachreise! Noch konnte Melina nicht ahnen, dass dieser Zettel ihr dazu verhelfen sollte, dass ihr Sommer 2013 zu etwas ganz Besonderem wurde.

„Du hast den Hauptgewinn ergattert!“ Im Januar 2013 erreichte mich die Glücksbotschaft vom Stuzubi-Team, in der man mir mitteilte, dass ich für den Hauptgewinn gelost worden sei. Ich erinnere mich noch genau, wie ich morgens in meinem Bett lag und ungläubig den Inhalt der Mail las. Doch ein Anruf bestätigte alles: Ich hatte eine zweiwöchige Sprachreise gewonnen! Vor Freude führte ich meiner Familie ein Freudentänzchen auf und war so glücklich, wie schon
lange nicht mehr. Ich musste mich nur noch für ein Ziel entscheiden…

Das Abitur geschafft und dann viele Abenteuer in der Ewigen Stadt

Am 30. Juni war es dann soweit: Kurz nach meinem 18. Geburtstag und mit bestandenem Abi ging es für mich mit dem Flugzeug nach Rom. Am Abend zuvor packte ich wohl überlegt meinen Koffer, schließlich würde ich für längere Zeit nicht zu Hause sein. Während der Fahrt zum Flughafen nach Hannover wurde ich immer nervöser: Ich zitterte vor Aufregung und das Atmen fiel mir schwer. Es war das erste Mal, dass ich allein verreisen würde, in ein Land, dessen Sprache ich nicht verstand. Und es war das erste Mal, dass ich mit dem Flugzeug verreisen würde. Der Abschied von meiner Familie fiel mir jedoch nicht schwer, denn ich wusste, dass ich sie schon bald wiedersehen würde. Als sich das Flugzeug schließlich über den Wolken befand, gab es sowieso kein Zurück mehr.

In Rom gibt es wunderschöne Plätze zum Verweilen.
Springbrunnen in der Anlage Villa Borghese

Den ersten Fuß auf italienischen Boden setzte ich am Flughafen Fiumicino in Rom. Als ich meinen Koffer sicher bei mir hatte, durchschritt ich die Eingangshalle. Dort empfing mich eine wahre Flut von Namensschildern. Etwas verloren suchte ich nach meinem Namen, bis ich einen jungen Mann in einem hellblauen T-Shirt entdeckte, der einen Zettel mit der Aufschrift „EF“ bei sich trug. Er brachte mich sofort zu meinem Transfer. Gemeinsam mit einem Mädchen aus den Niederlanden wurde ich von einem indisch aussehenden Fahrer in einem weißen Bus durch die Straßen von Rom bugsiert. Ich war erst wenige Stunden in Rom und es hatte sich bereits das erste Klischee gegenüber den Italienern bestätigt: Ihr Fahrstil ist echt verrückt!

Mit Luigi und dem Roller vorbei an historischen Kulissen


Gegen Nachmittag kam ich bei meiner Gastfamilie an. Der Empfang war freundlich und glücklicherweise sprach man auf Englisch mit mir. Man zeigte mir die Wohnung sowie mein Zimmer und ließ mich zunächst in Ruhe auspacken. Für die nächsten zwei Wochen, war eine WG im Studentenviertel von Rom mein Zuhause. Ich teilte mir die Wohnung mit zwei Schwestern, dem Freund der älteren Schwester und einer weiteren Studentin aus dem Ausland, die für drei Monate Rom ihr Zuhause nannte. Sie waren nicht viel älter als ich und ich habe mich gut mit ihnen verstanden.

Noch am selben Tag kam ein Freund meiner Gastfamilie zu Besuch. Wir unterhielten uns kurz und da ich am nächsten Morgen eigenständig mit dem Bus zur Schule fahren sollte, bekam er die Aufgabe, mir zu zeigen, wie ich das anzustellen hatte. Eigentlich sollte er mir nur meine Haltestelle zeigen und mir erklären mit welcher Linie ich fahren muss, doch dann zeigte er mir spontan den Weg zur Schule mit dem Roller. Mit Luigi auf dem Roller durch Rom – wie amüsant! Am Ende unserer Tour fragte er mich kurzerhand, ob ich jetzt noch mit zu ihm kommen wolle – und da bestätigte sich auch schon das zweite Klischee. Ich lehnte freundlich ab und wieder daheim sah ich dem nächsten Tag erwartungsvoll entgegen.

Junge Lehrer und eine Multikulti-Klasse

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